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Der FC Augsburg siegte im Hinspiel gegen Union Berlin mit 2:1 © getty

Der FC Augsburg will in Berlin an die Tabellenspitze springen. In Düsseldorf findet das Spiel der offenen Tore statt.

München - Es winkt der Platz an der Sonne.

Der FC Augsburg will durch einen Sieg bei Union Berlin - zumindest über Nacht - an die Tabellenspitze springen (Sa., ab 12.45 Uhr im LIVE-TICKER).

Zwei Punkte beträgt der Rückstand auf Klassenprimus Hertha BSC Berlin, der erst am Montag eingreift.

Seit dem 5:2-Sieg über Fortuna Düsseldorf am vergangenen Montag schweben die FCA-Fans auf einer Aufstiegswolke.

Trainer Jos Luhukay weiß aber, Berlin wird keine Durchgangsstation.

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

Immer Probleme gegen Union

"Es ist eine neue Herausforderung, der wir uns stellen", meint der Niederländer. Im letzten Jahr kam Augsburg bei den "Eisernen" nur zu einem torlosen Remis.

"Da hat uns Union kaum in der Offensive in Erscheinung treten lassen und wir mussten froh sein, dass wir einen Punkt mit nach Hause nehmen konnten", blickt Luhukay auf die Partie zurück.

Auch in der Hinrunde kam die Mannschaft erst durch einen Kopfballtreffer von Stephan Hain in der Nachspielzeit zu einem 2:1-Sieg über den Angstgegner.

Luhukay steht auf Disziplin

"Wichtig ist, dass wir unsere Stabilität in der Defensive finden. In der Offensive sind wir immer in der Lage, uns Torchancen zu erspielen", gibt der Trainer als Maxime aus, der vor dem Düsseldorf-Spiel durch disziplinare Maßnahmen für Aufsehen gesorgt hatte.

Luhukay suspendierte Michael Thurk, Daniel Baier und Jonas de Roeck, die offenbar nicht genug Einsatz zeigten.

"In Berlin müssen wir konzentriert und diszipliniert spielen."

Leitner fällt aus

Verzichten muss Luhukay hingegen auf Leitner (Bänderverletzung im Ellenbogen).

Bei den Gastgebern fehlt Stuff, der für den Rest der Saison ausfällt.

Kapitän Thorsten Mattuschka hat seinen Vertrag indes unter der Woche verlängert.

"Torsten ist das Herz unserer Mannschaft. Er bestimmt den Takt auf dem Feld", lobt Teammanager Christian Beeck.

Spiel der offenen Tore

"Mund abputzen", forderte Düsseldorfs Trainer Norbert Meier nach dem 2:5 in Augsburg, und "auf Paderborn konzentrieren".

Gegen den SCP kann sich die Fortuna eigentlich auf die Heimstärke verlassen.

Paderborn kassierte beim 0:5 gegen Cottbus ebenfalls fünf Treffer.

In Düsseldorf wird Masuch wieder ins Tor zurückkehren.

"Er war vor seiner Verletzung die Nummer eins, hat bis auf ein paar kleine Fehler gut gehalten und wird deshalb spielen", legte sich Trainer Andre Schubert fest.

SPORT1 hat die Fakten zum 26. Spieltag.

Fortuna Düsseldorf - SC Paderborn

Düsseldorf hat seine letzten neun Heimspiele gewonnen. Paderborn ist seit vier Partien sieglos.

Sechs der bislang elf Pflicht-Duelle zwischen Düsseldorf und Paderborn endeten Unentschieden. (0:3)

Union Berlin - FC Augsburg (beide Sa., 13 Uhr)

Union hat in seinen jüngsten drei Heimspielen nur einen Zähler eingefahren. Die Berliner konnten keines ihrer bislang drei Auftritte gegen Augsburg gewinnen (zwei Unentschieden, eine Niederlage).

Augsburg ist seit fünf Partien ungeschlagen. Auswärts haben die Augsburger bereits seit sieben Begegnungen nicht verloren (fünf Siege, zwei Unentschieden). (1:2)

Arminia Bielefeld - 1860 München

Bielefeld feierte beim jüngsten 2:1 in Duisburg den ersten Sieg seit dem 13. November 2010 (2:1 gegen Osnabrück).

Von bislang 17 Duellen mit 1860 München konnten die Bielefelder nur vier gewinnen. Die Münchner haben zwei ihrer letzten drei Auswärtspartien jeweils mit 1:0 gewonnen. (0:0)

Energie Cottbus - VfL Osnabrück

Cottbus holte aus den letzten drei Liga-Spielen sieben Zähler. Zu Hause sind die Lausitzer seit acht Partien unbesiegt.

Osnabrück kassierte zuletzt zwei Niederlagen. In den bislang 12 Saison-Auswärts-Auftritten blieben die Osnabrücker nur einmal ohne Gegentreffer, beim 1:0 in Aue. (0:2)

Alemannia Aachen - VfL Bochum (alle So., 13 Uhr)

Die Aachener, die in jeder ihrer vergangenen neun Begegnungen mindestens ein Gegentor kassierten, steckten zuletzt zwei Niederlagen ein.

Die seit 12 Spielen unbesiegten Bochumer mussten sich in den letzten vier Partien dreimal mit einem Unentschieden zufrieden geben. (1:1)

SpVgg Greuther Fürth - Hertha BSC Berlin (Mo., 20.15 Uhr)

Fürth hat sich mit acht Auftritten ohne Niederlage auf den Relegationsplatz geschoben. Die SpVgg blieb in seinen bislang 12 Saison-Heimspielen nur beim 0:0 gegen Oberhausen ohne eigenes Tor.

Hertha BSC, das mit 52 Toren die stärkste Offensive der Liga stellt, holte aus den jüngsten vier Partien zehn Punkte. (0:2)

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