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Flamur Kastrati verletzte sich nach einem Zusammenprall mit Markus Brzenska © getty

Die FIFA-Regularien machen Schiedsrichter Marc Seemann einen Abbruch unmöglich. Die Nachspielzeit ist allerdings Ermessenssache.

München - Im Fall des bei der Zweitliga-Begegnung zwischen Energie Cottbus und dem VfL Osnabrück (2:0) verletzten Profis Flamur Kastrati hat das FIFA-Regelwerk Schiedsrichter Marc Seemann (Essen) einen Abbruch der Partie unmöglich gemacht.

In den Spielregeln des Weltverbandes für die Saison 2010/11 heißt es in Regel 7 unter der Überschrift "Dauer des Spiels":

"Spielabschnitte: Sofern zwischen den beiden Teams und dem Schiedsrichter nichts anderes vereinbart wurde, besteht ein Spiel aus zwei Hälften von je 45 Minuten Dauer. Jede Vereinbarung, die Länge der Spielabschnitte zu ändern, muss vor dem Spiel getroffen werden und mit den Wettbewerbsbestimmungen in Einklang stehen."

Außerdem wird unter "Nachspielzeit" präzisiert:

"In jeder Spielhälfte wird die Zeit nachgespielt, die verloren geht für

- Auswechslungen,

- Verletzungen von Spielern,

- Transport verletzter Spieler vom Spielfeld,

- Zeitschinden oder

- jeden anderen Grund.

Die nachzuspielende Zeit liegt im Ermessen des Schiedsrichters."

Seemann hätte demnach die Nachspielzeit kürzer gestalten können - ein Abbruch aber war aus seiner Sicht keine Alternative.

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