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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Peter Neururer trainierte bis August 2006 Hannover 96 in Liga eins © getty

Peter Neururer zeigt sich nach seinem Debut auf Duisburgs Bank enttäuscht von der Leistung des Teams. Ihm bleibt viel zu tun.

Duisburg - Selbst Peter Neururer hielt sich demonstrativ die Augen zu.

Der neue Trainer des MSV Duisburg konnte teilweise das Spiel nicht mitansehen, das seine Mannschaft bei seiner Premiere auf der Bank der Meidericher beim mageren 0:0 gegen den Zweitliga-Tabellenletzten FSV Frankfurt gezeigt hatte.

Seit sechs Spielen warten die ambitioniert in die Saison gestarteten "Zebras" auf einen Sieg und haben erst 17 Punkte auf dem Konto.

Auch der Nachfolger des am 9. November entlassenen Rudi Bommer konnte keine Trendwende bewirken.

"Noch viel zu tun"

"Die Mannschaft hat alles gegeben, aber keinen konstruktiven Fußball gezeigt. Es gibt noch sehr viel zu tun. Bis zur Winterpause müssen wir punkten", meinte Neururer, der nach zwei Jahren Arbeitslosigkeit wieder eine Festanstellung erhalten hatte.

Das Heimspiel vor 11.053 Zuschauern in der MSV-Arena konnte bei frostigen Temperaturen nur wenig erwärmen.

Mit seinen beiden Chancen (15. und 29.) sorgte Olcay Sahan fast als einziger Duisburger für Torgefahr.

"Eher ein Runter"

Gewohnt locker-flockig bilanzierte der neue Duisburger Chefcoach, der am Freitag Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann als "den bestbezahlten Lehrling im Weltfußball" bezeichnet hatte: "Das Spiel war ein Hoch und Runter. Ab der zehnten Minute aber eher ein Runter."

Ein Dreier war gegen die Hessen eingeplant, zwei weitere Zähler fehlen nun den Duisburgern auf der Habenseite.

Zwei Veränderungen

"Das war heute einfach nichts", resümierte MSV-Kapitän Ivica Grlic und glaubt, "dass damit der Aufstieg in weiter Ferne gerückt ist". Neururer hatte in der Anfangsformation gegenüber dem 3:4 zuletzt bei der SpVgg Greuther Fürth zwei Veränderungen vorgenommen (zum Kader).

Torwart Tom Starke rückte wieder für Marcel Herzog zwischen die Pfosten und Mihai Tararache kam für Marcel Heller in die Partie.

Stark verunsichert

Den Gastgebern war allerdings die starke Verunsicherung anzusehen. Nur wenige zusammenhängende Kombinationen waren zu sehen, vieles blieb Stückwerk.

"Wir müssen uns in vielen Bereichen verbessern", konstatierte Neururer, "die Lauf- und Passwege haben wir uns selbst zugestellt."

Folglich bleibt ihm noch eine Menge Arbeit.

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