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Cidimar verschaffte dem FSV Frankfurt mit seinem dritten Saisontor Luft im Abstiegskampf © imago

Die Ostwestfalen verspielen gegen den Frankfurt in letzter Sekunde eine Zwei-Tore-Führung. Cidimar beendet die Negativserie des FSV.

Paderborn - Ein Gegentor in letzter Minute hat den SC Paderborn um einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf gebracht.

Das Team von Trainer Andre Schubert kassierte gegen den FSV Frankfurt durch Cidimar (90.) spät den Ausgleich zum 2:2 (2:1)-Endstand.

Dennoch hat der SCP sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Der FSV hat 34 Punkte auf dem Konto und ist dem sicheren Ufer damit einen Schritt näher gerückt. Zuletzt hatten die Hessen fünf Spiele in Serie verloren.

"Wir haben uns bis zur letzten Sekunde gegen die Niederlage gestemmt", stellte FSV-Trainer Hans-Jürgen Boysen erfreut fest: "Einen Zwei-Tore-Rückstand so gut zu verdauen war eine starke Leistung und stimmt uns auch optimistisch."

Blitzstart von Paderborn

Den Gastgebern gelang ein Start nach Maß. Bereits in der zweiten Minute traf Philipp Heithölter, provozierte wegen eines vorangegangenen Schubsers an Christian Müller aber Proteste der Frankfurter.

Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus gab den Treffer aber - und nur fünf Minuten später erhöhte Sören Brandy auf 2:0. Manuel Konrad hatte dem Stürmer den Ball unfreiwillig vorgelegt, Brandy musste aus fünf Metern nur noch vollenden.

Mölders und Cidimar retten Frankfurt

Die Gäste brauchten bis zur 19. Minute, um sich von dem frühen Rückstand zu erholen: Sascha Mölders setzte sich nach Flanke von Müller im Strafraum gegen zwei Abwehrspieler durch und verkürzte per Kopf.

Wenig später hatte Daniel Brückner die große Chance, den Vorsprung noch vor der Pause wieder auszubauen, doch FSV-Keeper Patric Klandt lenkte Brückners Heber über die Latte.

Chancenverwertung ärgert Schubert

Auch in der zweiten Hälfte ging es munter weiter. Aziz Bouhaddouz hatte in in der 48. und 53. Möglichkeiten zum Ausgleich, auf der Gegenseite parierte Klandt klasse gegen Enis Alushi.

In der Schlussphase ließen die Gastgeber zahlreiche Konterchancen ungenutzt.

"Die Tore muss man machen wollen. Wir suchen oftmals einen zu komplizierten Weg und schieben die Verantwortung weiter. Wenn wir in der Liga bleiben wollen, geht das nicht", echauffierte sich Paderborn-Coach Schubert.

Folgerichtig bestrafte der eingewechselte Cidimar auf Vorlage Jürgen Gjasulas den SCP aus kurzer Distanz per Kopf.

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