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Der VfL Bochum ist Friedhelm Funkels siebte Trainerstation © getty

Bochums Trainer Friedhelm Funkel spricht über den Aufstiegskampf, Erfolgsserien und darüber, wie schwer es ist, den VfL auszurechnen.

Von Björn Seitner und Andreas Berten

München - Vom bequemen Sessel im heimischen Wohnzimmer aus haben die Profis des VfL Bochum am Sonntag verfolgen können, wie sich ihre Chancen auf den Aufstieg in die Bundesliga womöglich deutlich verbessert haben.

Denn wie teuer Erzgebirge Aue und die SpVgg Greuther Fürth ihr torloses Remis noch zu stehen kommen könnte, werden die hartnäckigsten Zweitliga-Verfolger vermutlich erst am Montag zu spüren bekommen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Mit einem Sieg über Energie Cottbis im Topspiel des 27. Spieltages (ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVE-TICKER) können die Bochumer Platz drei zementieren und den Vorsprung auf das viertplatzierte Aue auf vier Zähler ausbauen.

(Auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

Petersen beißt auf die Zähne

Die Lausitzer wären im Falle einer Niederlage wohl endgültig aus dem Rennen. Kein Wunder, dass angeschlagene Spieler wie Super-Knipser Nils Petersen (20 Saisontore) trotz kleiner Wehwehchen nochmal auf die Zähne beißen.

Bei SPORT1 spricht VfL-Trainer Friedhelm Funkel über den Aufstiegskampf, über die Serien seines Teams und des Gegners sowie darüber, wer schwerer auszurechnen ist.

SPORT1: Herr Funkel, Fürth und Aue haben 0:0 gespielt - die Chance für Bochum? Sie könnten mit einem Sieg den Vorsprung auf die Verfolger vergrößern.

Friedhelm Funkel: Mich interessiert nicht, was wir erreichen könnten. Wir müssen versuchen, unabhängig von den Ergebnissen des Wochenendes ein gutes Spiel abzuliefern.

SPORT1: Aber ist das denn nicht eine zusätzliche Motivation?

Funkel: Nein, überhaupt nicht. Unsere Motivation ist einzig und allein, Spiele zu gewinnen. Wir achten nur auf uns.

SPORT1: Auf dem Relegationsplatz haben sie für den Saisonendspurt eine gute Ausgangsposition. Ist der Aufstieg das erklärte Ziel?

Funkel: Wir denken wirklich nur von Spiel zu Spiel. Der Aufstieg war schon von Beginn an das erklärte Ziel. In den letzten Wochen haben wir uns aber immer nur auf das nächste Spiel konzentriert. Wir wollen versuchen, gegen Cottbus zu gewinnen. Alles andere ist Zukunftsmusik.

SPORT1: Cottbus hat einen sehr guten Lauf und mit Nils Petersen den besten Torjäger der Liga. Wie stellen Sie Ihr Team darauf ein?

Funkel: Wir haben auch einen sehr guten Lauf. Unserer ist sogar noch besser als der von Cottbus, wir haben seit 13 Spielen nicht mehr verloren, davon zehn gewonnen. Die Cottbusser müssen schauen, wie sie sich auf uns einstellen.

SPORT1: Petersen hat alleine 20 Tore gemacht, in Ihrem Team haben schon zwölf verschiedene Spieler getroffen. Ist das der Erfolgsfaktor?

Funkel: Ja, natürlich. Wir sind sehr schwer auszurechnen und haben viele Spieler, die Tore machen können. Das erschwert es dem Gegner, er muss auf viele Spieler bei uns aufpassen.

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