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Im heimischen Olympiastadion gelangen der Hertha in dieser Saison schon neun Siege © imago

In einem ausverkauften Stadion erwarten die Berliner die Ostwestfalen. In der Abstiegszone braucht Oberhausen jeden Punkt.

Von Tobias Wiltschek

München - Mit einer erfüllten Pflichtaufgabe zurück auf die Spitzenposition.

So lautet die Zielsetzung bei Liga-Primus Hertha BSC vor dem Heimspiel gegen den SC Paderborn am Sonntag. (ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Am Freitag hatte der FC Augsburg durch einen 2:0-Sieg bei Arminia Bielefeld die Tabellenführung übernommen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Unterstützung beim Sprung zurück auf den Zweitliga-Thron erhoffen sich die Berliner dabei von den Zuschauern im vollbesetzten Olympiastadion. "Die Mannschaft hat sich die Wertschätzung der Fans verdient", sagte Hertha-Trainer Markus Babbel, dessen Team vor rund 70.000 Zuschauern gegen den Außenseiter antreten wird.

Die voraussichtliche Zuschauerzahl gegen den nicht über-attraktiven Gegner ist das Resultat einer Mobilisierungs-Kampagne der Hertha.

Kobiashvili ersetzt Ronny

"Paderborn wird uns alles abverlangen", vermutet Babbel, der gegen die Ostwestfalen definitiv auf den verletzten Ronny verzichten muss. Für den Brasilianer rückt Lewan Kobiashvili auf die Position des Linksverteidigers.

1860 München möchte bei Alemannia Aachen derweil nach langer Zeit wieder einmal sportliche Schlagzeilen schreiben. Nachdem die "Löwen" am Freitag zumindest den Liquiditätsnachweis für die laufende Saison erbracht haben, soll nun im Rheinland ein Auswärtssieg weiter für Optimismus sorgen.

"Wir wollen den Trend durchbrechen und unsere Serie fortsetzen", erklärte 60-Trainer Rainer Maurer vor dem Spiel auf dem Tivoli, wo die "Löwen" seit sechs Spielen nicht mehr gewonnen haben. Mut macht dem Coach die jüngste Formkurve seiner Mannschaft. Die zeigt mit zehn Punkten aus vier Spielen eindeutig nach oben.

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Im Zeichen des Abstiegskampfs

Das dritte Spiel am Sonntag steht ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Vor allem Rot-Weiß Oberhausen braucht im Heimspiel gegen Union Berlin nach fünf sieglosen Spielen in Serie unbedingt ein Erfolgserlebnis.

"Wir haben in den letzten Wochen intensiv und hart gearbeitet. Alle haben voll mitgezogen und es herrscht eine positive Stimmung", betonte RWO-Coach Theo Schneider, dessen Mannschaft schon vier Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz hat.

Für Union sieht es da etwas besser aus. Trotz zuletzt vier siegloser Spiele halten sich die Köpenicker auf Platz zwölf. Sollte aber auch in der fünften Partie in Folge kein Dreier herausspringen, könnte es für Union noch einmal richtig eng werden.

SPORT1 hat die Fakten zum 28. Spieltag der Zweiten Liga:

Sonntag (ab 13.30 Uhr):

(So.., ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Hertha BSC - SC Paderborn:

Hertha ist seit sechs Begegnungen ungeschlagen (vier Siege, zwei Unentschieden).

Die Berliner, die in jedem ihrer jüngsten 12 Auftritte mindestens ein Tor erzielten, stellen mit insgesamt 55 Treffern die stärkste Offensive der Liga.

Paderborn ist zwar seit sechs Begegnungen sieglos, spielte aber in den vergangenen vier Spielen dreimal Unentschieden. (0:1)

Alemannia Aachen - 1860 München:

Nach zuvor drei Niederlagen feierte Aachen vor der Länderspielpause einen 3:1-Sieg in Osnabrück.

1860 hat drei seiner jüngsten vier Spiele gewonnen (ein Unentschieden).

Von seinen vergangenen vier Auswärts-Auftritten haben die Münchner ohne Gegentor verloren. (1:2)

Rot-Weiß Oberhausen - Union Berlin:

Die seit fünf Partien sieglosen Oberhausener sind mit nur sechs Zählern das bislang schwächste Rückrunden-Team der Liga.

Union musste sich zuletzt dreimal mit einem Unentschieden begnügen.

Von den bislang 13 Pflichtspielen gegen Oberhausen konnten die Berliner sechs gewinnen (vier Unentschieden, drei Niederlagen).

Montag (ab 20.15 Uhr):

(Mo., ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVE-TICKER)

FSV Frankfurt - VfL Bochum:

Frankfurt ist bereits seit acht Begegnungen sieglos (zwei Unentschieden, sechs Niederlagen).

In den jüngsten sechs Auftritten kassierte der FSV jeweils mindestens zwei Gegentreffer.

Die seit 14 Spielen ungeschlagenen Bochumer erzielten in den vergangenen 15 Partien jeweils mindestens ein Tor. (0:1)

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