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Matip, Leitl und Metzelder bejubeln Ingolstadts 1:0-Führung gegen Cottbus © getty

Dem FCI gelingt ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf. Leitl und eine Wolfsburger Leihgabe treffen. Petersen gelingt der Anschluss.

Cottbus - Energie Cottbus hat einen herben Rückschlag im Kampf um den Relegationsplatz kassiert.

Dem FC Ingolstadt gelingt dagegen ein wichtiger Dreier im Abstiegskampf. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Lausitzer verloren am 28. Spieltag vor 10.100 Zuschauern im heimischen Stadion der Freundschaft 1:2 (0:2) gegen den Aufsteiger und würden bei einem Sieg des VfL Bochum am Montag beim FSV Frankfurt bereits zehn Punkte hinter Platz drei zurückliegen.

Leitl trifft zur Führung

Ingolstadt verschaffte sich mit dem vierten Sieg aus den letzten fünf Spielen weiter Luft im Abstiegskampf.

Kapitän Stefan Leitl traf in der 28. Spielminute mit seinem elften Saisontor zum 1:0 für die "Schanzer", nur 180 Sekunden später ließ die Wolfsburger Leihgabe Caiuby das 2:0 gegen vor der Pause schwache Cottbuser folgen.

In der zweiten Halbzeit ließ Toptorjäger Nils Petersen die Gäste mit seinem 21. Saisontor (70.) noch einmal hoffen, die zweite Niederlage in Serie konnten die Hausherren aber nicht mehr verhindern.

"Hätten sogar noch ein, zwei Tore mehr machen können"

"Es war von unserer Seite eine sehr gute erste Hälfte. Wir standen defensiv sehr kompakt, haben gut gegen den Ball gearbeitet. Wir hatten Torchancen, haben unsere Tore gemacht, hätten sogar noch ein, zwei Tore mehr machen können", sagte FCI-Trainer Möhlmann.

Doch auch mit Kritik sparte Möhlmann nicht: "Umso schlechter war die zweite Hälfte, in der der Gegner natürlich aktiver war. Wir haben unsere Räume nicht genutzt, haben nur noch verteidigt. Da haben wir viel Glück gehabt, um am Ende gewonnen zu haben."

Elfmeter kurz vor Schluss?

Energie hatte die Partie im Griff, doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr.

Kurz vor Schluss gab es eine strittige Szene, als Malte Metzelder der Ball im Strafraum an den Arm sprang - der Pfiff von Schiedsrichter Daniel Siebert blieb jedoch aus.

Wollitz unzufrieden

"Wir haben keine Einstellung gefunden, haben keine Leidenschaft gezeigt. In der zweiten Hälfte haben wir umgestellt, aber am Ende hat es nicht gereicht. Mehr wäre aufgrund der ersten Hälfte nicht verdient gewesen", sagte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz nach der Partie.

Bei Cottbus gefielen Uwe Hünemeier und Jules Reimerink, bei Ingolstadt ragten Torschütze Caiuby und Tobias Fink heraus.

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