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Union Berlin bleibt in Oberhausen zum vierten Mal in Folge ungeschlagen © getty

Nach der Pleite gegen Union bleibt RWO unten drin. Berlins Serie geht weiter, Madouni bringt die "Eisernen" in Front.

Oberhausen - Für Rot-Weiß Oberhausen wird die Lage in der Zweiten Liga immer bedrohlicher.

Trotz überlegener Spielweise verlor der Ex-Bundesligist gegen Union Berlin mit 0:2 (0:0) und bleibt damit weiterhin auf Abstiegsplatz 17 in der Tabelle. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Seit sechs Spielen wartet die Mannschaft von Trainer Theo Schneider nun bereits auf einen Sieg.

Für den Führungstreffer sorgte in der 70. Minute Ahmed Madouni.

Madouni unter die Latte

Der algerische Abwehrspieler war nach zu kurz abgewehrter Ecke mit einem unhaltbaren Volleyschuss aus zwölf Metern Entfernung unter die Latte erfolgreich.

In der 84. Minute war Dominic Peitz per Kopf zum Endstand erfolgreich.

Der Erfolg für die Gäste war allerdings angesichts ihrer Passivität über weite Strecken der Partie ein wenig schmeichelhaft.

Angriff ohne Mumm

Vor 5527 Zuschauern im Niederrheinstadion beherrschten die Gastgeber zwar weitgehend das Spielgeschehen, doch ohne sechs Stammspielern fehlte den Platzherren in der Offensive die Durchschlagskraft.

Die Berliner, die zum vierten Mal hintereinander ungeschlagen in Folge kamen, wurden bei ihrem Auswärtsspiel von immerhin knapp 1000 Fans unterstützt.

Neuhaus erleichtert

"Das war natürlich ein Rückschlag, aber die Chance zum Klassenerhalt ist absolut noch da", sagte RWO-Coach Theo Schneider.

Union-Trainer Uwe Neuhaus war nach dem Erfolg erleichtert: "Es war kein gutes Spiel, aber das ist mir egal. Wir wollten nur die drei Punkte."

Innenverteidiger Mario Klinger war der stärkste Akteure in den Reihen der Oberhausener.

Aus dem Team von Coach Uwe Neuhaus ragten Torschütze Madouni sowie Mittelfeldspieler Chinedu Ede heraus.

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