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Hasan Abdullah Ismaik (3.v.l.) landete am Samstagmorgen in München © getty

Die "Löwen" fahren vor den Augen des möglichen neuen Investors den zweiten Heimsieg in Serie ein. Cottbus kann den Aufstieg abhaken.

München - Unter den Augen des möglichen neuen "Königs der Löwen" hat 1860 München seinen zweiten Heimsieg nacheinander gefeiert.

Der jordanische Geschäftsmann Hasan Abdullah Ismaik sah am 29. Spieltag einen 4:0 (2:0)-Sieg der finanziell angeschlagenen Löwen gegen Energie Cottbus. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Ismaik, der als Investor mittelfristig über 30 Millionen in den Traditionsverein stecken will, freute sich auf der Tribüne über die Treffer von Dominik Stahl (2.), Stefan Aigner (35./65.) und Benny Lauth (84.).

"Der erste Eindruck ist sehr gut und sehr herzlich. Mir gefällt, das 1860 ein Arbeiterverein und eine Mannschaft mit viel Tradition ist. Hier kann man viel machen und erreichen", sagte Ismaik, dem auch die Stadt München sehr gut gefällt, schon vor der Begegnung.

"Vielversprechenden Verhandlungen"

Löwen-Präsident Dieter Schneider sprach von "vielversprechenden Verhandlungen" mit Ismaik, der sein Engagement bei den Münchnern ist erster Linie mit seiner Fußballleidenschaft begründete.

"Aber es ist auch ein Geschäft, und ich möchte kein Geld verlieren", sagte Ismaik.

Gegen Cottbus erwischte München vor 18.600 Zuschauern einen Start nach Maß.

Führung nach zwei Minuten

Ein Freistoß von Daniel Halfar klatschte an die Querlatte des Cottbuser Tores, Stahl stand aber richtig und köpfte zum 1:0 ein.

Auch in der Folgezeit beherrschten die Gastgeber die Begegnung und erhöhten folgerichtig noch vor der Pause auf 2:0.

Nach Vorlage von Aleksandar Ignjovski schob Aigner ein.

Lauth mit 14. Saisontor

Nach dem Wechsel verflachte das Spiel zusehends. Für den einzigen Höhepunkt der zweiten 45 Minuten sorgte Halfar, der mit einem sehenswerten Solo die Entscheidung einleitete.

Seinen Pass verwertete Aigner souverän mit dem Treffer zum 3:0.

Lauth legte dann mit seinem 14. Saisontor noch einmal nach.

Bei den Gastgebern ragten Halfar und Aigner heraus, bei Cottbus wusste lediglich Roger zu gefallen.

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