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Trainer Mike Büskens (l.) hat seinen Vertrag bei Fürth vorzeitig verlängert © imago

Mit einem Sieg gegen Paderborn wären die Franken im Kampf um den Relegationsplatz groß dabei. Ein Selbstläufer wird es nicht.

Von Barnabas Szöcs

München - In Fürth will man nichts dem Zufall überlassen, für den möglichen Aufstieg tut man alles.

Mit der Vertragsverlängerung von Trainer Mike Büskens hat der Verein für Ruhe gesorgt, nun soll der Erfolg auf dem Platz folgen:

"Die Entscheidung kommt zum richtigen Zeitpunkt, denn nun können wir mit voller Konzentration die nächsten sportlichen Aufgaben angehen", so SpVgg-Präsident Helmut Hack.

Die nächste sportliche Aufgabe lautet nun Paderborn (ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER), vor dem eigenen Publikum ist ein Sieg der Franken Pflicht.

Fürth in Lauerstellung

"Wir wollen dranbleiben, denn der Druck auf alle Beteiligten im Aufstiegsrennen nimmt zu. Für uns ist das ein positiver Druck, denn wenn der VfL was liegen lässt, sind wir in einer guten Ausgangsposition", sagte Büskens vor dem Duell mit dem 14. der Tabelle (DATENCENTER: Zweite Bundesliga).

Bochums Niederlage in Ingolstadt (Spielbericht) bietet nun beste Chancen für Fürth, Relegationsplatz drei doch noch zu holen. Mit einem Sieg würde die SpVgg bis auf einen Punkt an Bochum rankommen und den Druck entsprechend erhöhen.

Daten sprechen gegen die Franken

Dabei sprechen die Fakten nicht unbedingt für das "Kleeblatt": Fürth gewann nur eins der letzten vier Spiele und blieb in drei der vier Partien ohne Tor. Gegen Paderborn gewann das Büskens-Team nur eins der letzten fünf Duelle (zwei Niederlagen, zwei Remis).

Im Hinspiel triumphierten die Franken aber durch einen 4:0-Auswärtserfolg.

"Das wir kein Selbstläufer"

Auch der SC Paderborn wartet seinerseits seit acht Partien auf einen Sieg (vier Pleiten, vier Remis) - nur der FSV Frankfurt hat eine längere Durststrecke (elf). Dazu trafen die Ostwestfalen in den letzten vier Auswärtsspielen nur einmal.

Büskens ist gewarnt: "Das wird kein Selbstläufer. Die Mannschaft braucht noch einige Punkte im Abstiegskampf. Zudem hatten sie etwas Unruhe, weil dort ein Trainerwechsel ansteht. Das macht es für uns aber nicht einfacher."

(Auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

SPORT1 hat die Fakten zum 30. Spieltag der Zweiten Liga:

SONNTAG:

(ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Arminia Bielefeld - Rot-Weiß Oberhausen

RWO gewann nur eins der letzten 16 Spiele (elf Niederlagen, vier Remis), Bielefeld gar nur eines der letzten 17 Spiele (fünf Remis, elf Niederlagen).

Der schlechteste Sturm der Zweiten Liga (Bielefeld, 22) trifft auf den zweitschwächsten (Oberhausen, 23).

Arminia ist das schlechteste Heimteam (neun Punkte), Oberhausen dagegen das schlechteste Auswärtsteam (sechs)

Hinspiel: 0:3

Alemannia Aachen - Erzgebirge Aue

In Spielen mich Aachener Beteiligung fallen die meisten zweitmeisten Tore (99), davon erzielte die Alemannia 49.

Die Partie in Aachen wird das 200. Spiel und zugleich die 100. Auswärtspartie in der Zweitligageschichte des FC Erzgebirge Aue sein.

Die Bilanz ist ausgeglichen (74 Siege, 51 Remis, 74 Niederlagen). Aue konnte die letzten drei Spiele nicht gewinnen

Hinspiel: 1:2

MONTAG:

(ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVE-TICKER)

Karlsruher SC - FC Augsburg

Karlsruhe gewann nur eine der letzten sechs Partien (drei Remis, zwei Niederlagen), Augsburg dagegen ist seit vier Spielen insgesamt und auch seit vier Auswärtsspielen ohne Gegentor.

Augsburg hat die beste Abwehr der Liga (21 Gegentore), der KSC die schlechteste (63).

Hinspiel: 1:3

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