vergrößernverkleinern
Doppeltorschütze Momar N'Diaye (l.) spielt seit 2010 beim FSV Frankfurt © getty

Der eingewechselte Senegale schießt den FSV Frankfurt mit zwei Treffern aus der Krise. 1860 vergibt zu viele Chancen nach der Pause.

Frankfurt - Der FSV Frankfurt hat dank Momar N'Diaye seinen freien Fall in der 2. Bundesliga gestoppt.

Nach zuvor elf Spielen in Serie ohne Sieg besiegte das Team von Trainer Hans-Jürgen Boysen 1860 München 2:1 (0:1) und wahrte damit seinen komfortablen Abstand zur Abstiegszone.

Kevin Volland gelang vor 4878 Zuschauern in der 34. Minute nach Vorarbeit von Stefan Aigner per Kopf die Führung für die Gäste (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Frankfurt vergab vor der Pause noch eine gute Ausgleichschance durch Jürgen Gjasula. Im zweiten Durchgang avancierte dann Momar N'Diaye zum Matchwinner, nachdem Volland eine Großchance für 1860 liegen gelassen hatte.

Schindler sieht Rot

In der 59. Minute gelang dem Senegalesen zunächst per Kopf der Ausgleich, ehe er in der 68. Minute auch das 2:1 erzielte. Die Löwen verstärkten in der Schlussphase ihren Druck, konnten den Abwehrriegel des FSV aber nicht mehr knacken.

Stattdessen verloren sie Christopher Schindler (90.+1), der nach einer Notbremse die Rote Karte sah.

Bei den Frankfurtern verdienten sich N'Diaye und Sascha Mölders die Bestnoten.

Bei den finanziell angeschlagenen Löwen, die weiter auf die Zusage des jordanischen Millionärs Hasan Abdullah Ismaik warten, überzeugten vor allem Daniel Halfar und Aigner.

Maurer: "Haben uns selbst bestraft"

"Löwen"-Coach Reiner Maurer war bedient und bemängelte die schwache Chancenverwertung seiner Elf.

"Wir hätten nach der hundertprozentigen Chance durch Kevin 2:0 führen müssen. Leider ist uns das nicht gelungen. Danach haben wir uns selbst bestraft, als wir N'Diaye so frei zum Kopfball kommen ließen", kritisierte der 1860-Coach.

Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Boysen dagegen freute sich, dass die Sieglos-Serie seines FSV endlich ein Ende gefunden hat.

"Für diesen Sieg haben wir lange gekämpft. Wir haben in dieser Saison auch schon oft die Erfahrung gemacht, dass nicht derjenige gewinnt, der die meisten Chancen hat, sondern der, der die meisten Tore erzielt."

Zum Forum - jetzt mitdiskutierenZurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel