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Sascha Rösler (r.) erzielt gegen Union per Strafstoß sein viertes Saisontor © getty

In der "Ausweich-Arena" von Düsseldorf lässt die Fortuna Union keine Chance. Rösler trifft per Elfer. Ilsö besorgt den Endstand.

Düsseldorf - Fortuna Düsseldorf hat auch in seinem Ausweichstadion seine Heimstärke unter Beweise gestellt.

Die Rheinländer besiegten Union Berlin 3:0 (2:0) und sind nun seit elf Heimspielen ungeschlagen.

Die Berliner mussten erstmals nach fünf Spielen in Serie ohne Niederlage wieder als Verlierer das Feld verlassen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Fortuna-Chefcoach Norbert Meier war sichtlich zurfrieden mit der starken Leistung seiner Mannschaft.

"Ich freue mich, dass wir den Zuschauern heute nicht nur ein gutes Ergebnis, sondern auch ein überzeugendes Spiel bieten konnten", sagte Meier.

"Fortuna hat hochverdient gewonnen"

Auch Union-Trainer Uwe Neuhaus erkannte die Überlegenheit der Fortuna an.

"Fortuna hat ein gutes Spiel gezeigt und hochverdient gewonnen, sogar um ein paar Tore zu niedrig", meinte Neuhaus.

"In der Vergangenheit haben wir ja einige Male die Klingen gekreuzt. Normalerweise waren wir auf Augenhöhe, so einen großen Unterschied wie diesmal gab es noch nie."

Beister trifft nur den Pfosten

Vor 18.900 Zuschauern in der nicht ganz ausverkauften airberlin world brachte Sascha Rösler die Gastgeber in der 16. Minute durch einen verwandelten Handelfmeter in Führung.

Anschließend vergaben für die nach dem Treffer klar überlegenen Düsseldorfer Rösler und Ken Ilsö hervorragende Möglichkeiten, ehe Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz in der 36. Minute einen kapitalen Fehler der Union-Abwehr zum 2:0 nutzte.

Maximilian Beister traf kurz darauf noch den Pfosten.torschützen

Nach dem Seitenwechsel dominierte weiter die Fortuna das Geschehen, Rösler und Beister verpassten aber eine mögliche Resultatsverbesserung, ehe der Däne Ilsö mit seinem sechsten Saisontreffer (67.) für den Endstand sorgte.

Dreimal im neuen Stadion

Die herausragenden Kräfte bei den Düsseldorfern, die den Sieg anschließend locker über die Zeit brachten, waren Lambertz und Ilsö.

Aufseiten der schwachen Hauptstädter überzeugte zumindest Patrick Kohlmann.

Das mobile Stadion wird von der Fortuna insgesamt dreimal genutzt.

Wegen des Eurovision Song Contests Mitte Mai steht die Düsseldorfer Arena in der Endphase der Saison nicht zur Verfügung, das Ausweichquartier befindet sich aber direkt nebenan.

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