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Marc Hensel (r.) erzielte gegen Alemannia Aachen die zwischenzeitliche 2:1-Führung © getty

Aachen hat gegen die Gäste aus Aue lange Zeit Oberwasser und geht in Führung. In der zweiten Hälfte bricht Alemannia auseinander.

Aachen - Überraschungs-Herbstmeister Erzgebirge Aue hat sich eindrucksvoll im Aufstiegsrennen der Zweiten Liga zurückgemeldet.

Die Sachsen gewannen bei Alemannia Aachen mit 5:1 (1:1) und rückten wieder bis auf drei Zähler an den VfL Bochum auf dem Relegationsplatz heran. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Letzter Herbstmeister, der am Saisonende nicht den Sprung in die Bundesliga schaffte, waren vor sieben Jahren die Aachener.

Marc Hensel an seinem 25. Geburtstag (71.), der Albaner Alban Ramaj mit seinem ersten Saisontor (73.), Jan Hochscheidt (75.) und Enrico Kern (77.) machten mit vier Toren innerhalb von sieben Minuten den letztlich deutlichen Erfolg Aues perfekt.

Dabei war die Alemannia durch den im Sommer zum Bundesligisten FSV Mainz 05 wechselnden Zoltan Stieber sogar in Führung gegangen (11.). Kern hatte kurz darauf ausgeglichen (17.).

Kampfansage von Schmitt

"Wir wollen dafür sorgen, dass sich die anderen noch ganz schön strecken müssen. Bochum schwächelt ja. Wir haben hier unsere Chance gesucht und auch genutzt", zeigte sich der Auer Trainer Rico Schmitt ziemlich kampfeslustig.

16.632 Zuschauer am Tivoli sahen eine mäßige erste Halbzeit.

Sehenswert war vor allem das Führungstor der Aachener: Nach einem weiten Pass von Torhüter David Hohs setzte sich Stieber gegen drei Gegenspieler durch und überwand auch Stephan Flauder im Erzgebirge-Tor.

Flauder für Männel im Tor

Der 24-Jährige ersetzte den verletzten Stammkeeper Martin Männel.

Sechs Minuten später nutzte Kern einen groben Schnitzer von Aachens Innenverteidiger Martin Feisthammel in Torjäger-Manier aus kurzer Distanz.

Alemannia zerfällt in ihre Einzelteile

Nach dem Wechsel drückte zunächst Aachen. Die Auer, die vor sechs Jahren schon einmal 5:1 in Aachen gewonnen hatten, agierten zunächst aus einer kompakten Defensive.

Das 2:1 löste bei den Gästen aber alle Fesseln, Aachen zerfiel in seine Einzelteile.

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