vergrößernverkleinern
Stefan Fürstner (l.) und Burak Kaplan feiern den Sieg über Paderborn © getty

Die Franken lösen die Aufgabe gegen Paderborn und rücken damit bis auf einen Punkt an den Drittplatzierten Bochum ran.

Fürth - Die SpVgg Greuther Fürth darf weiter von der Bundesliga träumen.

Die Franken feierten einen hochverdienten 2:0 (0:0)-Erfolg gegen den SC Paderborn und behaupteten damit nicht nur den vierten Rang in der Tabelle, sondern rückten auch bis auf einen Punkt an den drittplatzierten VfL Bochum heran (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Mit einem direkt verwandelten Freistoß hatte Burak Kaplan die Gastgeber in der 57. Minute in Führung geschossen, Leonhard Haas machte in der 86. Minute dann den Sieg für die Hausherren perfekt.

"Haben das Heft aus der Hand gegeben"

"In der ersten Halbzeitz haben wir Glück gehabt, nicht früh in Rückstand geraten zu sein. Später haben wir uns gute Torchancen herausgearbeitet, sie aber nicht nutzen können", sagte Paderborns scheidender Coach Andre Schubert.

Auch sein Trainerkollege Mike Büskens musste einräumen: "Nach der Führung haben wir das Heft ein bisschen aus der Hand gegeben."

Fürth vergibt viele Chancen

Vor 8000 Zuschauern scheiterten die Platzherren vor dem Paderborner Tor mehr als eine Halbzeit lang immer wieder an ihren eigenen Unzulänglichkeiten.

Zudem wehrte Gäste-Torhüter Daniel Masuch mehrere Bälle spektakulär ab, war jedoch bei den Gegentoren machtlos.

Zwei Lattentreffer für Paderborn

Die seit acht Spielen sieglosen Ostwestfalen verlegten sich zumeist aufs Kontern und nehmen in der Tabelle weiterhin den 14. Platz ein.

Allerdings hatte Paderborn auch Pech, als der Ball nach Gonthners Kopfball beziehungsweise Krösches Schuss jeweils an der Latte landete.

Fürstner mit guter Leistung

Stephan Fürstner und Mergim Mavraj waren die stärksten Akteure in der Mannschaft von Trainer Mike Büskens, der am Freitag seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hatte.

Bei den Westdeutschen, die im neunten Spiel in Folge sieglos blieben, verdiente sich nur Daniel Brückner eine gute Note.

Zum Forum - jetzt mitdiskutierenZurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel