vergrößernverkleinern
Karlsruhes Delron Buckley (l.) im Duell mit Augsburgs Daniel Baier © getty

Durch den Sieg in Karlsruhe vergrößert Augsburg seinen Vorsprung auf Rang drei auf nunmehr sechs Punkte. Werner wird zum Matchwinner.

Karlsruhe - Der FC Augsburg kommt dem Bundesliga-Aufstieg immer näher.

Der Tabellenzweite baute durch sein zehntes Spiel nacheinander ohne Niederlage mit 1:0 (1:0) beim Abstiegskandidaten Karlsruher SC den Vorsprung auf den Relegationsplatz (VfL Bochum) vier Runden vor Saisonschluss auf sechs Punkte aus.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Die Elf von Trainer Jos Luhukay ist mittlerweile seit über 500 Minuten ohne Gegentreffer.

Dem FCA reichte eine durchschnittliche Leistung zum Sieg in Karlsruhe.

"Wir haben ganz wenige Chancen gehabt, aber die haben wir genutzt", sagte Luhukay zu SPORT1: "Das hat gereicht, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen."

KSC steckt weiter im Abstiegskampf

Karlsruhe dagegen droht nach der sechsten Heimpleite durch Augsburgs Siegtreffer von Tobias Werner (28.) weiter der Sturz in die Drittklassigkeit.

Der KSC hat vier Spieltage vor dem Saisonende auf Rang 15 nur zwei Zähler Vorsprung auf den drittletzten Tabellenplatz.

"Ich kann meiner Mannschaft nichts vorwerfen, wir haben ein gutes Spiel gemacht", sagte KSC-Trainer Rainer Scharinger zu SPORT1: "Aber so ist das, wenn man unten drin steht. Da wird man dann oft bestraft."

Effiziente Augsburger

Augsburg war vor 17.050 Zuschauern die cleverere Mannschaft. Die Luhukay-Elf kontrollierte die Begegnung trotz Karlsruhes Angriffsbemühungen weitgehend und unterstrich durch effiziente Chancenverwertung seine Aufstiegsambitionen.

Bezeichnenderweise sorgte Werner erst nach mehreren Gelegenheiten der Hausherren durch seinen vierten Saisontreffer für die Entscheidung zugunsten der Gäste.

Augsburger feiern nach Abpfiff

Zwar drängte der seit nunmehr vier Spielen sieglose KSC nach dem Seitenwechsel auf den Ausgleich, doch gaben sich die Augsburger gegen die auch sichtlich verunsicherten Gastgeber keine Blöße.

Nach dem Schlusspfiff bejubelten die Schwaben den möglicherweise schon vorentscheidenden Schritt in Richtung Oberhaus.

Werner gab sich bei SPORT1 aber vorsichtig.

"Wir sind noch nicht aufgestiegen, aber das war sicherlich ein wichtiger Schritt", sagte der Torschütze: "Aber leider sind es noch ein paar Spiele und wir wollen erst feiern, wenn wir es geschafft haben."

Zum Forum - jetzt mitdiskutierenZurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel