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Srdan Lakic spielt seit dieser Saison für den 1. FC Kaiserslautern © getty

In der letzten Minute rettet Kaiserslautern einen Punkt gegen Aachen. Die Pfälzer verpassen damit vorerst die Tabellenspitze.

Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern hat die zumindest vorübergehende Rückkehr an die Tabellenspitze der Zweiten Liga verpasst, die erste Heimniederlage der Saison aber in letzter Sekunde vermieden.

Im Spitzenspiel gegen den Vierten Alemannia Aachen kamen die Pfälzer (27 Punkte) durch einen Treffer von Srdjan Lakic in der 90. Minute zu einem 1:1 (0:0).

Während die Lauterer im siebten Heimspiel erst zum zweiten Mal zwei Punkte abgeben mussten, blieb die Alemannia (25) zum fünften Mal in Folge ungeschlagen, verpasste aber den vorübergehenden Sprung auf den Relegationsplatz.

Lattentreffer von Milchraum

Nachdem Lakic in der 45. Minute einen unberechtigten Foulelfmeter an den Pfosten gesetzt hatte, hatte ausgerechnet der gebürtige Pfälzer Benjamin Auer die Gäste in Führung gebracht (64.).

Vor 35.828 Zuschauern waren die Gastgeber im ersten Durchgang überlegen, aber nicht zielstrebig genug.

Die Aachener konzentrierten sich vor allem auf die Defensive, hatten aber in der 39. Minute die große Gelegenheit zum Führungstreffer, als Patrick Milchraum mit einem 25-Meter-Schuss nur die Latte traf.

Elfmeter vergeben

Nachdem Seyi Olajengbesi den Lauterer Anel Dzaka weit vor der Strafraumgrenze foulte, zeigte Schiedsrichter Thorsten Schriever (Otterndorf) zur Überraschung aller auf den Elfmeterpunkt; Lakic ließ die Chance aber ungenutzt.

Die Führung für die Gäste gelang schließlich Auer, der nach einer Musterflanke von Timo Achenbach aus kurzer Distanz zu seinem neunten Saisontor einköpfte; doch Lakic machte sein Missgeschick wett.

"Ausgleich verdient, aber ärgerlich"

"Der Ausgleich war verdient, aber es ist natürlich ärgerlich, wenn man so kurz vor Schluss den Sieg aus den Händen gibt", meinte Aachens Trainer Jürgen Seeberger und ärgerte sich auch über die Leistung des Unparteiischen: "Lautern hat sich das wohl erarbeitet, dass sie einen Heimnimbus haben und die Schiedsrichter ab und zu darauf reinfallen."

Sein Gegenüber Milan Sasic war natürlich zufrieden: "Wir sind wieder aufgestanden. Die Mannschaft hat nie aufgegeben."

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