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Freiburgs Uzoma duelliert sich im Zweikampf mit Takyi © getty

Trotz Überzahl gelingt es dem SC Freiburg nicht, bei Greuther Fürth zu gewinnen. Die Franken erabeiten sich ein verdientes Remis.

Fürth - Der SC Freiburg hat trotz einer langen numerischen Überzahl den Sprung an die Spitze der Zweiten Liga verpasst.

Die seit nunmehr vier Partien ungeschlagenen Breisgauer kamen am 15. Spieltag nicht über ein 1:1 (1:1) bei der SpVgg Greuther Fürth hinaus.

Sie bleiben hinter dem FSV Mainz 05 sowie dem 1. FC Kaiserslautern auf dem dritten Platz (Tabelle).

Die Freiburger, die durch den Franzosen Jonathan Jäger in Führung gegangen waren (20.), konnten nicht vom Platzverweis gegen den Fürther Charles Takyi (53.) profitieren.

Zuvor hatte der Bulgare Asen Karaslawow (39.) den Ausgleich erzielt.

Vor 6550 Zuschauern entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie auf mäßigem Niveau.

Robin Dutt kommentierte das Remis so: "Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge. Die Mannschaft hat die vielen Umstellungen hervorragend umgesetzt, uns ist ja die komplette Offensive ausgefallen."

Neben Jonathan Jäger stürmte Yacine Abdessadki (Spielerporträt).

"Respektlos gegen Babbel"

Zudem lobte der Freiburger Trainer "das taktisch kluge Spiel", allerdings: "Wenn du eine halbe Stunde in Überzahl bist, möchtest du das Spiel gewinnen. Da hatte ich das Gefühl, dass der Ehrgeiz größer war als die Spielkontrolle."

Zum Thema VfB Stuttgart, bei dem Dutt angeblich als Ersatzkandidat für Markus Babbel gehandelt wird, sagte er: "Ich finde das eine Respektlosigkeit gegenüber Babbel, dass vor dem ersten Spiel von Babbel schon zehn Trainerkandidaten gehandelt werden, die ihn beerben sollen. Ich werde mich dazu nicht äußern."

Jäger mit Großchance

Erst nach dem vierten Saisontor Jägers, der von einem Fehler seines Gegenspielers Karaslawow profitierte, nahm die Partie Fahrt auf.

Nur sieben Minuten nach der Führung hatte Jäger die Chance zum zweiten Treffer, der 30-Jährige scheiterte aber am Fürther Torwart Stephan Loboue.

Spätestens in der 35. Minute hätten die Freiburger, die auf zahlreiche verletzte und gesperrte Offensivspieler verzichten mussten, eine höhere Führung gegen die in der Defensive schwachen Gastgeber verdient gehabt.

Den Kopfball von Johannes Flum parierte aber erneut Loboue (Spielerporträt).

Pouplin unterläuft Patzer

Dagegen konnte sich Loboues Gegenüber Simon Pouplin nicht auszeichnen.

Der Franzose patzte beim schmeichelhaften Ausgleich durch das erste Saisontor von Innenverteidiger Karaslawow, der seinen Fehler vor dem Gegentor wieder gutmachte.

Kurz nach dem Seitenwechsel patzte auch Loboue, doch Jäger konnte die daraus reslutierende Chance nicht nutzen (52.).

Nur wenige Sekunden später sah Takyi wegen wiederholtem Foulspiel zu Recht die Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Marc Seemann (Essen).

Beste Spieler auf Seiten der Platzherren waren Jan Mauersberger und Stephan Schröck. Bei den Gästen konnten vor allem Pavel Krmas und Ömer Toprak überzeugen.

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