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Daniel Adlung brachte Cottbus mit einem gefühlvollen Heber in Führung © getty

Energie gewinnt im Erzgebirge. Das Spiel muss zwischenzeitlich unterbrochen werden, weil Cottbuser Fans Feuerwerkskörper zünden.

Aue - Für Herbstmeister Erzgebirge Aue ist das Aufstiegsrennen in der Zweiten Liga wohl gelaufen.

Der Aufsteiger kassierte am 31. Spieltag eine 1:2 (0:1)-Heimniederlage gegen Energie Cottbus und hat als Fünfter bereits vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Daniel Adlung (25. Minute) und Nils Petersen (90.+5) mit seinem 24. Saisontreffer erzielten die Tore für die Lausitzer, die bis auf einen Punkt an Aue heranrückten.

Für Aue traf Thomas Paulus (90.+7). (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Für Aue war es erst die zweite Heimniederlage in dieser Saison.

Die Sachsen hatten zuvor im Erzgebirgsstadion in 15 Spielen 34 Punkte gesammelt. Das Team von Trainer Rico Schmitt verpasste auch die mögliche Revanche für die 0:6-Pleite aus dem Hinspiel in der Lausitz.

Cottbus mit gutem Beginn

Cottbus dominierte vor 14.000 Zuschauern die Begegnung nach einer nervösen Anfangsphase und hatte auch die besseren Möglichkeiten. Adlung scheiterte in der 7. Minute mit einem Volleyschuss an Aues Schlussmann Martin Männel.

Der war auch bei einem Schuss von Petersen zur Stelle (10.).

Eine Viertelstunde später war allerdings auch Männel chancenlos. Nach einem langen Pass lupfte Adlung den Ball mit viel Gefühl über den Torwart hinweg in die Maschen.

Paulus scheitert an Kirschbaum

Nach dem Wechsel übernahm Aue die Initiative, ohne jedoch zunächst zu klaren Chancen zu kommen. Das änderte sich in der 61. Minute, als Schiedsrichter Peter Gagelmann nach einem Foul von Daniel Ziebig an Marc Hensel auf Elfmeter entschied.

Doch Paulus scheiterte am glänzend reagierenden Energie-Keeper Thorsten Kirschbaum.

Cottbuser Fans sorgen für Spielunterbrechung

Wenige Minuten später musste die Begegnung unterbrochen werden, weil aus dem Cottbuser Fanblock Feuerwerks- und Knallkörper auf den Platz flogen.

Schiedsrichter Gagelmann führte beide Mannschaften in die Kabinen.

Nur langsam beruhigten sich die Gemüter, doch schließlich konnte das Spiel fortgesetzt werden.

In der Nachspielzeit traf Petersen im Nachschuss zum 2:0 für die Gäste, der Anschlusstreffer von Paulus kam zu spät.

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