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Der FC Augsburg braucht noch fünf Punkte um den Aufgstieg endgültig perfekt zu machen © getty

Bei einem Sieg über Aachen dürfte dem FCA der Aufstieg nicht mehr zu nehmen sein. Die Alemannia will sich rehabilitieren.

Von Olaf Mehlhose

München - Die Ausgangslage könnte nicht besser sein.

Durch die Patzer des VfL Bochum (Bericht) und der SpVgg Greuther Fürth (Bericht) kann der FC Augsburg im Heimspiel gegen Alemannia Aachen (So., ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER) einen Big Point im Kampf um den Aufstieg landen.

Mit Blick auf die letzte Saison, als die Augsburger in der Relegation am 1. FC Nürnberg scheiterten, soll der Relegationsplatz mit aller Macht vermieden werden - und die Chancen stehen gut.

Bei einem Sieg hätte das Team von Jos Luhukay acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang, den im Moment die Bochumer belegen. (DATENCENTER: Zweite Liga)

Thurk gibt die Richtung vor

Wegen des im Vergleich zur Konkurrenz deutlich besseren Torverhältnis würde dem FCA aus den abschließenden drei Saisonspielen höchstwahrscheinlich ein Remis ausreichen, um den direkten Sprung in die Bundesliga perfekt zu machen.

Torjäger Michael Thurk ließ dann auch keinen Zweifel an der Zielsetzung für das Spiel gegen den Tabellenzehnten aufkommen: "Wir sollten jetzt unser Heimspiel gegen Aachen gewinnen, dann sind wir mit mehr als einem Bein in der Bundesliga."

(Auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

"Können uns selbst belohnen"

Auch Coach Luhukay nahm seine Mannschaft für die Partie gegen Aachen in die Pflicht.

"Entscheidend ist, dass wir unser Spiel gewinnen. Wir brauchen minimal noch einen Sieg und Unentschieden", erklärte der Niederländer: "Wir können uns am Sonntag selbst belohnen und wollen gegen Aachen den nächsten Schritt machen."

Dabei kann Luhukay dann auch wieder aus dem Vollen schöpfen: Paul Verhaegh (Sprunggelenksverletzung) und Daniel Brinkmann (Gelbsperre) kehren in den Kader zurück; und auch Marcel Ndjeng könnte nach überstandener Knieverletzung eine Alternative sein.

Noch nicht dabei sei dagegen Marcel de Jong, der wegen seiner Oberschenkel-Verletzung noch pausieren muss, sagte Luhukay.

Luhukay warnt

Allerdings warnt der Trainer davor, die Aachener zu unterschätzen: "Es ist eine sehr junge und unerfahrene Mannschaft, die aber sehr viel Talent und Potenzial in der Zukunft hat. Sie haben mit Benjamin Auer einen starken Torjäger und mit Zoltan Stieber, der auch schon acht Treffer markiert hat, außerdem noch den besten Vorbereiter der Liga."

Und: Nach der 1:5-Heimpleite gegen Erzgebirge Aue vom vergangenen Wochenende hat die Alemannia noch einiges gutzumachen. Nach der Klatsche gegen Aue wurde das Team von Peter Hyballa, das bereits 55 Gegentore kassiert hat, von der "Bild" zur Schießbude der zweiten Liga ausgerufen.

Ob die Motivation der Gäste allerdings dazu ausreicht, um die Pläne der Augsburger zu durchkreuzen, ist eine andere Frage.

SPORT1 hat die Fakten zum 31. Spieltag der Zweiten Liga:

SONNTAG:

(ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER)

FC Augsburg - Alemannia Aachen:

Die seit zehn Auftritten ungeschlagenen Augsburger blieben zuletzt fünf Mal ohne Gegentor. Damit stellt das Team von Trainer Jos Luhukay mit nur 21 Gegentreffern die beste Abwehr der Liga.

Aachen, das zuletzt zwei Niederlagen kassierte, konnte bereits zwei seiner bislang fünf Partien in Augsburg gewinnen.

Hinspiel: 3:1

Fortuna Düsseldorf - Arminia Bielefeld:

Düsseldorf feierte zuletzt drei Siege in Folge. In den jüngsten drei Heimspielen blieben die Fortunen ohne Gegentor (zwei Siege, ein Unentschieden).

Nach fünf Partien in Folge ohne Sieg und einem Drei-Punkte-Abzug stehen die finanziell angeschlagenen Bielefelder bereits als erster Absteiger fest. (2:0)

1. FC Union Berlin - FC Ingolstadt:

Nach zuvor fünf Auftritten ohne Niederlage kassierte Union zuletzt ein 0:3 in Düsseldorf.

Ingolstadt hat sich mit sieben Partien ohne Pleite vorerst aus dem Abstiegskampf verabschiedet. Auswärts blieb der Aufsteiger zuletzt viermal ungeschlagen (drei Siege, ein Unentschieden).

Hinspiel: 0:1

MONTAG:

(ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVE-TICKER)

MSV Duisburg - Hertha BSC:

Duisburg hat seine letzten beiden Heimspiele gewonnen, es waren allerdings die einzigen beiden Erfolge in den letzten neun Saisonpartien für die "Zebras".

Die seit neun Begegnungen unbesiegten Berliner gewannen sechs ihrer vergangenen sieben Auftritte (ein Unentschieden).

Hinspiel: 2:0

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