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Shervin Radjabali-Fardi (r.) erzielte die Führung für Alemannia Aachen © getty

Das Luhukay-Team patzt gegen Aachen - dadurch bleibt im Aufstiegsrennen alles offen. Die Alemannia besticht durch Effizienz.

Augsburg - Der FC Augsburg hat eine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen der Zweiten Liga verpasst.

Nach zehn Spielen in Serie ohne Niederlage unterlag die Elf von Trainer Jos Luhukay Alemannia Aachen 1:2 (1:2), liegt aber weiterhin fünf Punkte vor dem VfL Bochum auf Relegationsplatz drei.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Aachen zeigte sich von der 1:5-Heimpleite gegen Erzgebirge Aue gut erholt und gnadenlos effektiv.

Mit den ersten beiden Torschüssen der Alemannia stellten Shervin Radjabali-Fardi (13.) und Kevin Kratz (24.) die Weichen auf den überraschenden Auswärtssieg.

Augsburg gelang nur noch der Anschluss durch einen Foulelfmeter von Stephan Hain (40.).

Luhukay enttäuscht

"Es ist bitter, die Analyse fällt mir nach diesem Spiel sehr schwer. Wir haben es einfach nicht geschafft aus unserer Überlegenheit Kapital zu schlagen. Ich habe großen Respekt vor dem Aufwand, den unsere Mannschaft betrieben hat. Einen Punkt hatte sich das Team mindestens verdient", zeigte sich FCA-Trainer Jos Luhukay enttäuscht.

Peter Hyballa freute sich vor allem, dass es seiner Mannschaft gelang, den Vorsprung gegen den Aufstiegsaspiranten über die Zeit zu bringen

"Augsburg hat in der zweiten Hälfte enorm starken Druck gemacht und uns weit in die eigene Hälfte gedrängt, aber ich bin froh und glücklich, dass wir diesem Anrennen haben Stand halten können", sagte Aachens Trainer.

Kalte Dusche durch Radjabali-Fardi

Vor 25.173 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein kurzweiliges Zweitligaspiel mit Vorteilen für den Augsburger Aufstiegskandidaten.

Die kalte Dusche folgte jedoch bereits nach 13 Minuten, als Radjabali-Fardi traf. In der 24. Minute nutzte Kratz den Freiraum und zog aus 25 Metern zum 2:0 für die Gäste ab.

Hoffnung durch Hain

Hoffnung beim FCA keimte fünf Minuten vor der Pause auf.

Stürmer Thorsten Oehrl wurde im Aachener Strafraum von Timo Achenbach zu Fall gebracht, den anschließenden Elfmeter verwandelte Hain.

Werner und Traore veropassen

Im zweiten Abschnitt drückte Augsburg zunächst auf den Ausgleich, doch Tobias Werner (47.) zögerte beim Abschluss zu lange. Auch Ibrahima Traore (76.) und Hain (78.) verpassten beste Möglichkeiten.

Die herausragenden Spieler aufseiten der Gastgeber waren Paul Verhaegh und Hain. Bei Aachen überzeugten Marco Höger und Radjabali-Fardi.

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