vergrößernverkleinern
Düsseldorfs Sascha Rösler erzielte gegen Bielefeld sein fünftes Saisontor © getty

Düsseldorf sichert sich mit dem Pflichtsieg über den feststehenden Absteiger den Platz an der Spitze der Heimtabelle. Kauf rastet aus.

München - Fortuna Düsseldorf ist zur besten Heimmannschaft der Zweiten Liga aufgestiegen, hat mit dem Aufstieg aber dennoch nichts zu tun (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Nach einem 2:0 (1:0) gegen den Absteiger Arminia Bielefeld im Ausweichstadion ist das Team von Trainer Norbert Meier seit zwölf Heimspielen ungeschlagen, 37 von 48 Saisonpunkten wurden zu Hause geholt.

Die Auswärtsschwäche wird den zweimaligen DFB-Pokal-Sieger aber die Rückkehr in die Bundesliga kosten.

Sascha Rösler (41.) und Kapitän Andreas Lambertz (70.) machten vor 18.100 Zuschauern den Sieg perfekt.

"Der Sieg ist verdient"

Es war ein enges Spiel, und es war ein schweres Stück Arbeit", sagte Fortuna Coach Norbert Meier: "Der Sieg ist dennoch verdient. Zu Beginn haben wir unsere Möglichkeiten unkonzentriert vergeben, konnten dann aber zum richtigen Zeitpunkt in Führung gehen.

Ewald Linen war dagegen enttäuscht, dass sein Team trotz guter Leistung erneut mit leeren Händen da stand: "Das Spiel muss man nicht verlieren. Wie in vielen Spielen haben wir auch heute wieder krasse Abwehrfehler gehabt. Das erste Tor fällt praktisch aus dem Nichts."

Bielefeld hält gut mit

Der Abstieg der Bielefelder war schon besiegelt, seit der langjährige Bundesligist 1,25 Millionen Euro aus dem Sicherungsfonds des Ligaverbandes in Anspruch genommen hat.

Ohne diese Finanzspritze hätte die Arminia wohl nicht einmal die Saison zu Ende spielen können.

Der künftige Klassenunterschied war auf dem Feld allerdings lange nicht erkennbar.

Individuelle Fehler sorgen für Tore

Bielefeld leistete sich vor beiden Gegentoren aber wieder einmal kapitale Aussetzer, die am Ende entscheidend waren.

Torhüter Patrick Platins irrte vor dem 1:0 durch den Strafraum, vor dem 2:0 legte Eke Uzoma unfreiwillig auf.

In der 87. Minute sah Gästespieler Markus Bollmann die Gelb-Rote Karte.

Kauf stinksauer auf Lienen

Für den Eklat des Spiels sorgte aber Arminias Kapitän Rüdiger Kauf.

Die Bielefelder Institution wurde in der 75. Minute ausgewechselt, redete dabei erbost auf Trainer Ewald Lienen ein und pfefferte Trikot und Kapitänsbinde auf den Boden.

Zum Forum - jetzt mitdiskutierenZurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel