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Sami Allagui führt mit elf Toren die Torschützenliste der Zweiten Liga an © getty

Fürth empfängt Freiburg zum Spitzenspiel. Ingolstadt feiert seine Premiere am Millerntor. Eilts und Neururer warten auf Siege.

Von Thorsten Deppe

München - Top-Angriff gegen zweitbeste Abwehr: Greuther Fürth (31 Tore) empfängt den Drittplatzierten SC Freiburg. Lediglich 14 Tore ließen die Breisgauer bisher zu.

Doch nach dem Last-Minute-Remis gegen Koblenz droht der Relegationsplatz in Gefahr zu geraten.

Gegen die Franken (So., ab 13.45 Uhr LIVE) soll nun unbedingt ein Sieg folgen. "Unser Ziel ist auch in Fürth, drei Punkte zu holen. Dafür wird die Mannschaft, wenn es sein muss, bis zum Ende kämpfen", kündigte Freiburgs Trainer Robin Dutt an.

Freiburger Verletzungssorgen

Fraglich für das Unternehmen Auswärtserfolg sind jedoch Suat Türker und Andreas Glockner, beide sind verletzt.

Außerdem ist Mohamadou Idrissou durch einen Infekt angeschlagen. Tommy Bechmann wird nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Koblenz ebenfalls fehlen.

SC-Coach Dutt hält sich bedeckt: "Wer uns am Sonntag zur Verfügung steht, darüber kann man noch keine konkreten Aussagen machen."

Schlechtes Omen

Fürth muss nach dem verlorenen Franken-Derby ebenfalls nachlegen. Lediglich fünf Punkte erreichten die Greuther aus den letzen vier Spielen, zu wenig für die Aufstiegsambitionen.

Zudem gewann der Tabellenfünfte keine der letzten fünf Begegnungen mit den Breisgauern.

Trainer Benno Möhlmann äußert sich trotzdem optimistisch und sieht "die nächste Gelegenheit, um erfolgreich zu sein."

FC St. Pauli ? FC Ingolstadt 04

Zweimal in Folge mit 0:3 verloren: Ingolstadt droht vor der Winterpause noch in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Dem wollen sich die "Schanzer" bei ihrer Premiere am Millerntor entgegenstemmen. Sportdirektor Harald Gärtner sagt, worauf es ankommt: "In dieser Liga muss man immer 100 Prozent geben, wenn man erfolgreich sein will."

Doch auch die "Kiez-Kicker" müssen punkten, um nicht im Tabellenmittelfeld zu versinken. Nur zwei Punkte fuhren die Hamburger aus den letzten drei Partien ein.

TSV 1860 München ? SV Wehen Wiesbaden

Für die "Löwen" steht mal wieder ein richtungsweisendes Spiel an und mit dem SV Wehen Wiesbaden kommt erneut eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte in die Arena nach Fröttmaning.

Auch der gegnerische Trainer Christian Hock weiß um die Relevanz des Spiels: "1860 München hat die Chance, nach oben aufzuschließen und hat in Rostock teilweise richtig gut gespielt. Wir müssen wieder die konstante Leistung abrufen wie in den vergangenen Wochen und sogar noch eine Schippe drauflegen, um etwas mitnehmen zu können."

Wehen Wiesbaden bietet das Spiel die Chance mit einem Auswärtserfolg den Relegationsplatz zu verlassen.

FC Augsburg ? Hansa Rostock

Auf Rostocks neuen Trainer Dieter Eilts wartet in Augsburg keine leichte Aufgabe. Sieben Spiele sind die bayerischen Schwaben bereits ohne Niederlage und FCA-Coach Holger Fach plant weiter mit der Serie.

"Wir werden nicht den Fehler machen, in dieser Phase die Zügel etwas schleifen zu lassen. Im Gegenteil: Wir haben die Trainingsintensität noch erhöht und die Mannschaft hat sehr gut mitgezogen"

Die bisher zwei Begegnungen zwischen Rostock (Teamseite) und Augsburg endeten beide remis. Trifft dies auch auf Sonntag zu, bleiben die Hanseaten in der Tabelle auch weiterhin einen Punkt hinter dem FCA.

Rot-Weiß Oberhausen ? MSV Duisburg

Nach einem Achillessehnen-Anriss kann Peter Neururer im Derby gegen Oberhausen nicht auf Innenverteidiger Tiago (Spielerporträt) zurückgreifen.

Die neue Aufstellung dürfte aber wohl eher dem Auftakt-Remis des neuen MSV-Trainers gegen Frankfurt geschuldet sein. "Sowohl im 18er Kader als auch in der ersten Elf könnte es Überraschungen geben", kündigte Neururer an.

RWO ist mittlerweile seit vier Spielen ungeschlagen und liegt nach Punkten gleichauf mit dem MSV.

Trotz des Kreuzbandrisses von Stammkeeper Christoph Semmler sollen im Niederrheinderby jetzt die nächsten Punke folgen.

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