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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
1860 München schlug die Hertha in dieser Saison zwei Mal © getty

Aygüns Eigentor bringt den Aufsteiger in Führung, aber Sechzigs Innenverteidiger und Buck drehen die Partie für die Münchner.

Berlin - Hertha BSC Berlin muss seine Meisterfeier vertagen.

Vier Tage nach dem vorzeitigen Aufstieg in die Bundesliga unterlag das Team von Trainer Markus Babbel zum Auftakt des 32. Spieltages 1:2 (0:0) gegen 1860 München und konnte damit das selbst gesteckte Saisonziel noch nicht erreichen.

Für die Hertha war es die erste Pleite nach zuvor zehn Spielen in Serie ohne Niederlage (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Aygün trifft doppelt

Nach der Führung der Gastgeber durch ein Eigentor von Necat Aygün nach genau einer Stunde feierten die 57.829 Zuschauer im Olympiastadion schon die Meisterschaft, doch Aygün (63.) und Stefan Buck (70.) machten den Hausherren einen Strich durch die Rechnung.

Die Hertha tat sich von Beginn an sehr schwer gegen die Sechziger, die in der 26. Minute auch die beste Möglichkeit vor der Pause hatten.

Nach einem Kopfball von Dominik Stahl klärte Levan Kobiashvili für seinen bereits geschlagenen Torwart Maikel Aerts. Wenig später hatte Raffael in einer ausgeglichenen Begegnung eine Chance auf der anderen Seite.

1860 schlägt prompt zurück

Nach dem Seitenwechsel dominierten zunächst die Münchner, ehe Lasogga in einem Zweikampf mit Aygün nach Vorarbeit von Christian Lell die Führung für Berlin erzwang.

Die Freude währte aber nicht lange.

Denn das Team von Trainer Reiner Maurer, der unter der Woche seinen Vertrag an der Isar verlägert hatte, steckte nicht auf und kam am Ende nicht unverdient zu seinem siebten Auswärtssieg.

Berlins Fans ließen sich die Laune dennoch nicht verderben und feierten ihr Team über die gesamte Spielzeit.

Beste Berliner waren Peter Niemeyer und Lell, bei den Löwen konnten vor allem der ehemalige Hertha-Torwart Gabor Kiraly und Aygün überzeugen.

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