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Adil Lachheb (l.) sah früh die Gelb-Rote Karte © imago

Durch Lachhebs Herausstellung muss der Aufstiegsaspirant 65 Minuten in Unterzahl spielen und kommt nicht über ein Remis hinaus.

Ingolstadt - Zweitligist Erzgebirge Aue muss seine Hoffnungen auf den Bundesliga-Aufstieg wohl endgültig begraben.

Die Mannschaft von Trainer Rico Schmitt kam am 32. Spieltag beim FC Ingolstadt nach 65-minütiger Unterzahl zu einem 0: 0.

Damit hat Aue bei noch zwei verbleibenen Spielen sechs Punkte Rückstand auf den Tabellendritten Bochum.

Der FCI, der durch die Niederlagen der Konkurrenten Oberhausen und Osnabrück schon am Freitag den Klassenerhalt feiern durfte, blieb auch im neunten Spiel nacheinander ohne Niederlage (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Lachheb muss früh runter

Beide Teams gingen die Partie vor 12.350 Zuschauern sehr verhalten an.

Den ersten Aufreger gab es in der 24. Minute, als Aues Adli Lachheb nach einem harmlosen Foul mit einer fragwürdigen Gelb-Roten Karte vom Platz gestellt wurde.

In Unterzahl zogen sich die "Veilchen" in der Folge etwas zurück, nach 28 Minuten verhinderte Torhüter Martin Männel gegen Ingolstadts freistehenden Top-Torjäger Stefan Leitl mit einer Fußabwehr den Rückstand.

Aue setzt auf Konter

In der zweiten Halbzeit blieb das Niveau sehr schwach. Ingolstadt konnte die Überzahl mit unzähligen Fehlpässen nicht nutzen, Aue baute auf Konter und Standards.

In der 59. Minute wäre diese Rechnung fast aufgegangen, doch Rene Klingbeil traf nach einem Freistoß per Kopf nur die Latte des Ingolstädter Tores.

Fünf Minuten später verwies Schiedsrichter Sascha Thielert Aue-Coach Schmitt wegen wiederholten Reklamierens auf die Tribüne. Danach wurde das Tempo etwas höher, mehr als den zweiten Aluminiumtreffer von Klingbeil (73.) sahen die Zuschauer aber nicht mehr.

In einer schwachen Partie gefielen bei Ingolstadt Marino Biliskov und Moise Bambara. Bei den Gästen waren Klingbeil und Kevin Schlitte die Aktivposten.

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