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Jos Luhukay trainierte vor dem FCA Borussia Mönchengladbach © getty

Augsburg steht ganz dicht vor dem größten Vereins-Erfolg, doch die Konkurrenz macht Druck. Luhukay weiß um die Schwäche des FCE.

Von Christoph Gschoßmann

München - Der FC Augsburg steht kurz vor dem großen Ziel. Drei Spieltage vor Schluss ist das Oberhaus in greifbare Nähe gerückt.

Mit einem Sieg beim ehemaligen Aufstiegskonkurrenten Energie Cottbus (Mo., ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVE-TICKER) kann die Elf von Trainer Jos Luhukay bereits den Relegationsplatz um den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machen.

Nach einer bärenstarken Saison ist dies aber nicht der Anspruch des FCA.

Das Ziel ist ganz klar der direkte Aufstieg, doch dafür fehlen den Fuggerstädtern noch ein paar Zähler.

Die Konkurrenz schläft nicht

"Wir haben in diesem Spiel wieder die Chance, die Türe zur ersten Bundesliga ein Stück weiter aufzumachen", sagte Luhukay, der sich sehr wohl bewusst ist, dass die Konkurrenz aus Bochum und Fürth an diesem Spieltag nicht geschlafen hat.

Der VfL besiegte Union Berlin mit 3:0, die Spielvereinigung Bielefeld mit 1:0.

Verwundbar in der Defensive

Eine Kaffeefahrt nach Cottbus, dessen Chancen auf Rang drei nur noch theoretischer Natur sind, wird es für den FCA aber sicher nicht.

"Ich erwarte eine starke Cottbuser Mannschaft, die vor allem in der Offensive gefährlich ist. Mit Nils Petersen haben Sie den Top-Torjäger der Saison, der immer auf seine Chance lauert", so Luhukay.

Der Niederländer analysierte beim Team von Claus-Dieter Wollitz aber auch eine Schwäche: "Ich sage aber auch ganz klar, dass Cottbus doppelt so viele Gegentreffer wie wir kassiert hat. Dort sind sie also verwundbar."

Verzichten muss Augsburg auf den gelbgesperrten Tobias Werner. Dafür könnte Mittelfeldspieler Moritz Leitner, der wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, eine Alternative sein.

Qualität durch breiten Kader

Dort, wo der FC Augsburg jetzt steht, wäre Cottbus gerne.

Wollitz weiß um die Qualiät des Gegners und dass er zurecht fast am Ziel ist. "Augsburg ist das Maß aller Dinge neben Hertha BSC", erklärte der Energie-Trainer.

Der breite Augsburger Kader ist für Wollitz ein Schlüssel zum Erfolg: "Wenn mein Kollege mit der Trainingsleistung eines etablierten Top-Spielers nicht zufrieden ist, setzt er ihn eben mal auf Tribüne, ohne an Qualität einzubüßen. Das zahlt sich auf Dauer aus."

Wer ist Ostverein Nummer eins?

Für Cottbus geht es am Montag vor allem um die Chance, Erzgebirge Aue in der Tabelle einzuholen und am Saisonende immerhin wieder der Ostverein Nummer eins zu sein.

"Wir haben zwei Heimspiele in der laufenden Saison verloren, dabei soll es bleiben", gibt sich Wollitz kämpferisch.

Der FCE wird in Bestbesetzung antreten: Markus Brzenska und Daniel Ziebig pausierten zwar am Freitag im Training wegen leichter Blessuren, sollten aber auflaufen können.

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