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Andreas Rettig ist seit knapp fünf Jahren Manager beim FC Augsburg © getty

Nach dem Remis in Cottbus können die Schwaben zu Hause den Aufstieg schaffen. Manager Rettig fordert: "Ganz Augsburg muss beben."

Cottbus - Die Vorentscheidung im Aufstiegsrennen hat der FC Augsburg zwar verpasst, doch am größten Erfolg der Vereinsgeschichte wird bei den Schwaben nicht mehr gezweifelt.

Drei Punkte Vorsprung haben die Augsburger nach dem hart erkämpften 1:1 (1:0) bei Energie Cottbus (Spielbericht) noch vor dem VfL Bochum und dem Relegationsplatz.

Dazu die um 21 Tore bessere Tordifferenz.

Mit einem Sieg am Sonntag vor eigenem Publikum gegen den FSV Frankfurt wäre der Aufstieg praktisch perfekt. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Wir haben uns mit dem Unentschieden die Möglichkeit geschaffen, am Sonntag aufzusteigen. Wenn die Mannschaft die Ruhe behält und an sich glaubt, werden wir das auch schaffen", sagte FCA-Trainer Jos Luhukay bei SPORT1.

Augsburg muss beben

"Am Sonntag muss ganz Augsburg beben", forderte Manager Andreas Rettig daher vor dem wohl wichtigsten Spiel der Vereinsgeschichte.

"Wir sind erleichtert über den Punktgewinn, weil für uns mehr auf dem Spiel stand als für Cottbus", erklärte der zufriedene Luhukay nach dem Spiel gegen Energie.

Zumal er zugeben musste, dass Cottbus die zweite Hälfte des Spiels bestimmte: "Energie war dann die bessere Mannschaft, der Ausgleich war verdient", so der Niederländer.

Bleibt Petersen in Cottbus?

Der FCA nähert sich Pünktchen für Pünktchen der Bundesliga, die Cottbuser dagegen haben nun auch rechnerisch nichts mehr mit dem Aufstieg zu tun.

Ob Torjäger Nils Petersen gehalten werden kann bleibt aber fraglich.

"Es gibt viele Möglichkeiten und Szenarien. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, nächste Saison noch in Cottbus zu spielen", erklärte der 22-Jährige SPORT1.

Zum Gerücht, der FC Bayern sei an ihm dran, sagte Petersen: "Über ungelegte Eier möchte ich nicht sprechen."

Wird der FCA der 51. Bundesligist?

Im vergangenen Jahr scheiterten die Augsburger noch in der Relegation am 1. FC Nürnberg, jetzt deutet alles daraufhin, dass die Schwaben der 51. Bundesligist seit Gründung der höchsten deutschen Spielklasse 1963 werden.

"Wir haben vor allem in der ersten Hälfte gezeigt, dass wir das Spiel gewinnen wollten", sagte Torhüter Simon Jentzsch:

"Da Cottbus aber sehr heimstark ist, wollten wir in der Schlussphase den Punkt sichern, weil wir dadurch im Spiel gegen Frankfurt eine große Chance haben, mit einem Sieg den Aufstieg zu schaffen."

Dennoch warnte Luhukay vor verfrühten Aufstiegsfeiern.

Maximale Konzentration

"Wir wissen aber, dass wir noch nicht gewonnen haben. Darum gilt es, sich in den nächsten Tagen maximal auf Frankfurt zu konzentrieren."

Die Chancen auf einen Sieg gegen die Hessen stehen allerdings gut.

Mit gerade einmal zehn Punkten ist der FSV die drittschlechteste Mannschaft der Rückrunde.

Rafael fordert Heimsieg

Am letzten Spieltag steht den Augsburgern allerdings ein schwerer Gang bevor.

Dann muss das Team von Luhukay beim designierten Zweitliga-Meister Hertha BSC antreten - vor mehr als 75.000 Zuschauern im ausverkauften Berliner Olympiastadion.

Daher fordert FCA-Stürmer Nando Rafael bei SPORT1 für das Spiel gegen den FSV: "Wir müssen nächste Woche zu Hause alles klar machen."

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