vergrößernverkleinern
Stefan Kuntz wurde als Spieler 1991 mit dem FCK Deutscher Meister © getty

Sportlich läufts gut beim 1. FC Kaiserslautern, aber die Talfahrt in der vergangenen Saison hat finanzielle Spuren hinterlassen.

Kaiserslautern - Vorstandsboss Stefan Kuntz muss den Klubangehörigen von Zweitligist 1. FC Kaiserslautern bei der Mitgliederversammlung am Mittwoch die erwartet schlechte finanzielle Bilanz der vergangenen Saison vorlegen.

Die chronisch klammen "Roten Teufel" machten im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust in Höhe von 1,8 Millionen Euro.

Das Klub-Vermögen verringerte sich damit von 2,5 Millionen Euro auf nur noch 740.000 Euro.

Führungschaos und sportliche Talfahrt

Als Hauptgrund der Roten Zahlen gilt die sportliche Talfahrt und das Führungs-Chaos der Pfälzer in der zurückliegenden Spielzeit. Der Klub, der in der Saison 2007/08 insgesamt zwei Trainer, drei Sportdirektoren und zwei Klubchefs bezahlen musste, konnte erst am letzten Spieltag den Abstieg in die Dritte Liga verhindern.

Aufgrund des Misserfolgs gingen die Einnahmen von zuvor 27,4 Millionen Euro auf 19,8 Millionen Euro zurück. Der momentan auf dem zweiten Tabellenplatz stehende FCK (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle) konnte sich die Lizenz für die laufende Saison nur durch das Entgegenkommen der Stadt (Senkung der Stadionmiete) und des Hauptsponsors (Forderungsverzicht) sichern.

Im Rahmen der Lizenzierung sagte der Klub eine Kosteneinsparung in Höhe von 1,5 Millionen Euro zu, die laut den Pfälzern zum Teil bereits realisiert wurde. Für die laufende Saison rechnet der Verein deshalb mit einer ausgeglichenen Bilanz.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel