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Der VfL Osnabrück (Lindemann, l.) stiegt erst letzte Saison in die Zweite Liga auf © getty

Die Spannung in der Zweiten Liga erreicht ihren Höhepunkt. Sechs Teams wollen die Weichen auf eine erfolgreiche Zukunft stellen.

München - Doppelter Dreikampf in der Zweiten Liga:

Zwei Spieltage vor dem Saisonschluss ist die Zukunft von sechs Mannschaften vor den Duellen am 33. Spieltag (ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER) noch offen.

Während der FC Augsburg, der VfL Bochum und SpVgg Greuther Fürth noch um den Aufstieg in die Bundesliga kämpfen, wollen der Karlsruher SC, der VfL Osnabrück und Rot-Weiß Oberhausen den Absturz in Liga drei unbedingt verhindern.

Den Traum vom Bundesliga-Aufstieg können sich nach Spitzenreiter Hertha BSC Berlin die Augsburger am ehesten erfüllen.

Mit einem Sieg gegen den FSV Frankfurt wäre das Team von Trainer Jos Luhukay unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenten durch.

"Am Sonntag muss ganz Augsburg beben", forderte Manager Andreas Rettig.

Extreme Spannung in Augsburg

Die Vorzeichen dafür stehen gut, die Arena mit 30.000 Plätzen ist ausverkauft, und in den Fanshops werden Fahnen, Schals und Mützen langsam knapp.

"Das ist ein toller Rahmen für dieses wichtige Spiel", sagte Luhukay, der jedoch warnte:

"Die Spannung wird extrem sein, denn wir können Frankfurt nicht einfach so schlagen."

Bochum bereit für Endspurt

Auch Bochum macht sich mit drei Punkten Rückstand auf die Schwaben noch leise Hoffnungen auf den Direktaufstieg.

Dafür muss aber ein Sieg beim abstiegsbedrohten VfL Osnabrück her.

"Wir sind bereit für den Endspurt", sagte Trainer Friedhelm Funkel.

Sollten die Bochumer im Saisonfinale selbst noch Punkte liegen lassen, könnten sie den Relegationsplatz - und damit die Möglichkeit zum Wiederaufstieg - noch an Greuther Fürth verlieren.

Kostenlose Anreise für Fürther Fans

Die Franken lauern auf Rang vier und haben vor ihrem Auswärtsspiel in Oberhausen nur zwei Zähler Rückstand auf den VfL.

"Wir wollen in die Relegation", sagte Fürths Trainer Mike Büskens. (DATENCENTER: Zweite Liga).

Für die maximale Unterstützung hat der Verein kostenlose Busfahrten organisiert, um so viele Fans wie möglich beim vorentscheidenden Spiel in Oberhausen dabei zu haben.

Karlsruhe mit den besten Karten im Keller

Ähnlich eng wie an der Tabellenspitze geht es auch im Keller zu.

Die besten Karten, den Abstieg noch zu verhindern, hat Karlsruhe.

Das Team von Trainer Rainer Scharinger kann mit einem Sieg bei der bereits abgestiegenen Arminia aus Bielefeld dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher kommen.

Sollten die Verfolger Oberhausen und Osnabrück nicht gewinnen, wäre der Ligaverbleib dann bereits am Sonntag gesichert.

Dem Drittletzten aus Osnabrück droht in der Relegation momentan ein Duell mit Dynamo Dresden, dem Tabellendritten der 3. Liga, um im Nachsitzen noch den Klassenerhalt zu schaffen. (SERVICE: Der Tabellenrechner)

Hertha reicht ein Punkt zur Meisterschaft

Für den Rest der Liga geht es im Saisonfinale nur noch darum, die Spielzeit vernünftig ausklingen zu lassen.

Highlights sind trotzdem die beiden ausverkauften Ostderbys zwischen Union Berlin und Energie Cottbus sowie Erzgebirge Aue und Hertha BSC.

Mit einem Punktgewinn könnten die Berliner nach dem Aufstieg auch die Zweitliga-Meisterschaft endgültig perfekt machen.

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