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Adrian Ramos erzielte gegen den FC Erzgebirge Aue sein 15. Saisontor © getty

Die Berliner gewinnen souverän in Aue und können nicht mehr von Platz eins verdrängt werden. Zwei Stürmer treffen für die Hertha.

Aue - Hertha BSC Berlin hat seine beeindruckende Saison gekrönt und sich den Zweitliga-Meistertitel gesichert.

Zwei Wochen nach dem vorzeitigen Aufstieg in die Bundesliga gewann das Team von Trainer Markus Babbel mit 2:0 (2:0) bei Aufsteiger Erzgebirge Aue und ist im Saisonfinale am kommenden Sonntag nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Stürmer Adrian Ramos (14,) und Rob Friend (44.) erzielten vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Erzgebirge-Stadion die Treffer für spielbestimmende Berliner.

Die "Veilchen" aus Aue haben nur eines der vergangenen sieben Spiele gewonnen und haben somt auch ihre letzte theoretische Chance auf den Aufstieg verspielt. Auch zu Hause gab es nur einen Sieg aus sechs Partien.

"Fällt viel Last ab"

"Es ist großartig, Zweitliga-Meister zu sein. Es war unheimlich viel Arbeit, jetzt fällt viel Last von einem ab", sagte ein verhalten feiernder Hertha-Coach Babbel, der jedoch mit Blick auf das Saisonfinale am kommenden Wochenende vor über 70.000 Fans im heimischen Olympiastadion gegen den Zweiten FC Augsburg versprach:

"Nach dem letzten Spiel werde ich mehr Gas geben." Dann wird Hertha auch für den Titel geehrt.

"Jetzt wollen wir auch die Meisterfelge holen", hatte Berlins Rechtsverteidiger Christian Lell vor dem Anpfiff angekündigt und die 8,5 kg schwere Silber-Trophäe für die beste Zweitliga-Mannschaft ins Visier genommen.

Hertha lässt sich Feierlichkeiten nicht anmerken

Entsprechend engagiert gingen die Gäste zu Werke, die Feierlichkeiten der vergangenen Tage waren ihnen nicht anzumerken.

Spätestens nach der Führung durch den wuchtigen Ramos bestimmte Hertha das Spielgeschehen.

Die Hausherren liefen dem Ball meist nur hinterher.

Partie flacht nach der Pause ab

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Aufsteiger etwas den Druck, die Abwehr der Gäste stand weitestgehend sicher.

Hertha ließ hinten nur wenig anbrennen, tat offensiv aber auch nicht mehr als nötig. Deswegen plätscherte das Spiel zum Ende der Partie ein wenig dahin.

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