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Andrei Cristea (r.) erzielte einen Doppelpack © getty

Die Badener bezwingen Union dank eines Doppelpacks von Cristea. Unions Mattuschka macht es gegen Ende nochmal spannend.

Karlsruhe - Traditionsklub Karlsruher SC hat sich am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gesichert.

Die Badener gewannen gegen das Endspiel gegen Union Berlin 3:2 (2:1) und ließen damit die Konkurrenten VfL Osnabrück und Rot-Weiß Oberhausen im Tabellenkeller nicht mehr vorbeiziehen.

"Wir waren ganz schön nervös. Gott sei Dank haben wir es doch noch geschafft", meinte Karlsruhes Godfried Adoube, für den es gleichzeitig das Abschiedsspiel vom KSC war, nach der Partie.

Vor 24.000 Zuschauern im Karlsruher Wildpark-Stadion sorgte Andrei Cristea bereits nach acht Minuten für die erlösende Führung der Gastgeber.

(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Buckley trifft per Freistoß

Nach schöner Vorarbeit von Alexander Iaschwili hatte der rumänische Nationalstürmer keine Mühe, aus elf Metern abzuschließen. Doch nur sieben Minuten später glich John Jairo Mosquera für die "Eisernen" aus.

Der Südafrikaner Delron Buckley erhöhte noch vor der Pause mit einem Freistoß auf 2:1 (31.).

Nach der Pause brachte erneut Cristea mit seinem sechsten Saisontreffer den KSC endgültig auf die Siegerstraße (60.). Torsten Mattuschka (86.) verkürzte noch auf 2:3 und sorgte bei den KSC-Spielern nochmal für Nervenfattern.

"Jetzt feiern wir bis Dienstag"

"Nach dem 2:3 habe ich nur gedacht: 'Bitte nicht.' Wir haben uns selbst noch einmal in Schwierigkeiten gebracht, jetzt bin ich einfach nur froh, dass wir den Klassenerhalt geschafft haben. Wir werden jetzt feiern bis Dienstag", sagte KSC-Angreifer Marco Terrazino.

Die Mannschaft von Trainer Rainer Scharinger übernahm vor heimischer Kulisse gegen die Berliner von Beginn an die Initiative.

Der KSC ließ im Gegensatz zu den Vorwochen trotz des Gegentores von Mosquera keinen Zweifel am Klassenerhalt in der 2. Liga aufkommen.

KSC drückt nach der Pause

Vor allem der Georgier Iaschwili und der Rumäne Cristea zeigte im Zusammenspiel einmal mehr, wie wichtig sie für den KSC sein können.

Auch direkt nach dem Seitenwechsel übernahmen die Karlsruher gleich wieder die Initiative, doch Marco Terrazzino scheiterte mit der ersten guten Chance (48.).

Zwölf Minuten später sorgte Cristea für das wichtige 3:1. Danach war dem KSC nach einer turbulenten Saison der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen.

Beim KSC überzeugten Iaschwili und Cristea. Bei Union gefiel Mosquera.

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