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Im ersten Spiel für Frankfurt erzielte Markus Husterer seinen ersten Treffer © imago

Die Negativserie hält an! Auch bei Tabellenschlusslicht Frankfurt kommt der Aufsteiger nicht über ein Remis hinaus.

Ingolstadt - Aufsteiger FC Ingolstadt rutscht in der Zweiten Liga immer tiefer in die Krise.

Die Bayern kamen gegen Schlusslicht FSV Frankfurt erst durch einen späten Treffer von Michael Wenczel in der 88. Minute zu einem 1:1 (0:1) und liegen mit 18 Punkten nur dicht vor den Abstiegsrängen.

Die Frankfurter (10), für die Abwehrspieler Markus Husterer in der 26. Minute die Führung erzielt hatte, warten dagegen nun bereits seit elf Spielen auf einen Sieg.

Der letzte Sieg der Hessen datiert vom 21. September dieses Jahres (3:1 gegen Oberhausen).

Zwei unterschiedliche Hälften

Tomas Oral begründete den Konzentrationsverlust mit dem hohen Kräfteverschleiß. "Wir haben Ingolstadt in der ersten Hälfte neutralisiert, in der zweiten Halbzeit konnten wir das Tempo nicht halten, weil nicht alle bei 100 Prozent sind", sagte der FSV-Teamchef: "Der Punkt reicht uns eigentlich nicht. Aber mit diesem Engagement und dieser Leidenschaft können wir Mut schöpfen und positiv in die Zukunft schauen."

Von einem gerechten Ergebnis sprach sein Gegenüber. "In der ersten Hälfte war der FSV Frankfurt einen Tick cleverer", sagte Trainer Thorsten Fink: "Für die zweite Hälfte muss ich der Mannschaft ein großes Lob aussprechen, da haben wir guten Fußball gezeigt, den Gegner in dessen eigene Hälfte gedrückt."

Große Verunsicherung

Die Treffer waren eine von wenigen Höhepunkten in einer äußerst schwachen Zweitliga-Partie vor 3725 Zuschauern.

Den Gastgebern, die zuvor dreimal in Folge verloren hatten, war die Verunsicherung nach der jüngsten Negativserie anzumerken.

Vor allem im ersten Durchgang war Ingolstadt kaum in der Lage, sich gute Torchancen zu erarbeiten.

Frankfurt weitaus gefährlicher

Die Frankfurter waren dagegen bei ihren wenigen Vorstößen weitaus gefährlicher. So hatte Christian Mikolajczak kurz vor der Pause bei einem Schuss sogar die große Chance zum zweiten FSV-Treffer.

Bei den Gastgebern gehörten Andreas Buchner und Wenczel zu den Aktivposten. Auf Frankfurter Seite wussten Youssef Mokhtari und Mikolajczak zu gefallen.

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