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Mihai Tararache (l.) spielt seit 2006 für den MSV Duisburg © getty

Kaiserslautern verpasst den Sieg und damit die Chance auf den zweiten Tabellenplatz. Der MSV stagniert im Mittelfeld.

Duisburg - Der 1. FC Kaiserslautern hat die Gunst der Stunde nach dem Ausrutscher von Mainz 05 nicht genutzt und den Abstand auf den Tabellenführer nur unwesentlich verkürzt.

Die Mannschaft von Trainer Milan Sasic kam beim MSV Duisburg nicht über ein 0:0 hinaus und liegt jetzt drei Punkte hinter Mainz, das am Freitag 0:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth verloren hatte.

Während Lautern auch im fünften Auswärtsspiel in Folge ohne Sieg blieb, wartet Peter Neururer nach seinem zweiten Heimspiel weiter auf den ersten Erfolg in der MSV-Arena.

Immerhin stand bei Duisburg auch in der dritten Partie unter dem neuen Coach die Null.

"Das 0:0 bringt uns nicht weiter. Das ist zu wenig, vor allem, wenn man gegen eine Mannschaft spielt, die im Augenblick oben steht und gegen die man Punkte gutmachen muss", kritisierte Neururer.

"Aber mit der Leidenschaft, die von beiden Seiten gezeigt wurde, kann man zufrieden sein. Die Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben, lässt noch einiges offen." Die Aktionen nach vorne seien "noch nicht klar genug". "Was hinten und im Spielaufbau abläuft", urteilte Neururer, "ist relativ ordentlich".

Schwaches Spiel

17.135 Zuschauer sahen eine enttäuschende erste Spielhälfte auf spielerisch schwachem Niveau und ohne eine einzige echte Torchance.

Das lag vor allem an den Gästen, die nach zuletzt nur einem Sieg aus fünf Ligaspielen vor allem auf eine sichere Defensive bedacht waren.

"Wir müssen schneller nach vorne spielen", sagte MSV-Sportdirektor Bruno Hübner zur Pause.

Fehler nicht genutzt

Doch nicht der MSV, sondern Lautern kam nach dem Seitenwechsel stärker auf. Die Gäste legten ihre Zurückhaltung mehr und mehr ab, versäumten es allerdings, die zahlreichen Fehler der Hausherren im Spielaufbau zu gefährlichen Gegenstößen zu nutzen.

Obwohl Hübner betonte, dass Neururer "unserem jungen Team wieder Selbstvertrauen eingeimpft hat", waren beim MSV kaum Fortschritte zu erkennen.

"Wir hatten in der zweiten Halbzeit die klareren Chancen, haben wieder Aluminium getroffen", meinte auf der anderen Seite FCK-Coach Sasic. "Bester Mann bei Duisburg war Torwart Starke. Er hat zweimal sehr stark gehalten. Aber es überwiegt die Freude, dass wir die negative Serie von vier Auswärtsniederlagen beendet und einen Punkt mitgenommen haben."

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