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Für Augsburgs Michael Thurk (l), hier gegen Dajan Simac, scheint die Hinrunde vorbei © imago

Augsburg unheimlich: Neun Spiele ungeschlagen, der vierte Dreier in Folge. Doch der Erfolg in Wehen wird durch Verletzungen getrübt.

Wiesbaden - Der Siegeszug des FC Augsburg hält an: Bei den Remis-Königen des SV Wehen Wiesbaden gelang ein teuer erkauftes 2:1 (0:0) und damit der vierte Dreier in Folge.

Während die Schwaben seit nunmehr neun Partien unbesiegt sind, mussten die Hessen im Kampf um den Klassenerhalt einen bitteren Rückschlag hinnehmen - und finden sich nach der sechsten Saisonpleite auf einem Abstiegsrang wieder.

Uwe Möhrle (46.) und Michael Thurk (50., Foulelfmeter) ließen die Gäste jubeln. Das Wehener Anschlusstor gelang Dominik Stroh-Engel in der 83. Minute. Wehens Madi Panandetiguiri sah wegen groben Foulspiels an Thurk die Gelb-Rote Karte (65.).

Der Gäste-Stürmer musste allerdings ebenso verletzt vom Platz wie Sandor Torghelle, der wahrscheinlich einen Nasenbeinbruch erlitt.

Besserung erst nach der Pause

Damit droht dem FCA im letzten Spiel vor der Winterpause gegen Aachen sein Angriffsduo auszufallen.

Die 7098 Zuschauer in Wiesbaden sahen eine schwache Partie. Beide Teams fanden erst Mitte der ersten Halbzeit besser ins Spiel.

Dabei hatte Wehen zunächst die klareren Chancen. Torjäger Ronny König (23.) köpfte nach einer Flanke von Erwin Koen nur knapp neben das FCA-Gehäuse. In der Folge konnten sich die Hausherren auf ihren Keeper Alexander Walke verlassen, der gegen Thurk (24.) und Tobias Werner (26.) parierte.

Walke sehr unglücklich

Allerdings machte Walke dann beim ersten Gegentreffer keine gute Figur, als er gegen den einköpfenden Möhrle zu spät kam. Nur vier Minuten später sorgte Thurk für die Entscheidung.

Der Ex-Frankfurter verwandelte den fälligen Elfmeter, nachdem Marko Kopilas den Ungarn Sandor Torghelle zu Fall gebracht hatte.

Bei Wehen gefielen Kristjan Glibo und Stroh-Engel. Werner sowie Mourad Hdiouad verdienten sich im Team von Trainer Holger Fach gute Noten.

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