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Peter Neururer ist seit dem 16. November 2008 beim MSV Duisburg tätig © getty

Peter Neururer will nach seinem ersten Sieg mit Duisburg gegen Lautern gleich nachlegen. Die Fakten zu den Sonntagsspielen.

Von Maximilian von Harsdorf

München ? Am letzten Spieltag gelang dem MSV Duisburg der langersehnte Befreiungsschlag.

Im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Peter Neururer gelang nach zuvor sechs erfolglosen Anläufen endlich wieder ein Sieg, mit dem man sich der größten Abstiegssorgen entledigte.

Nun gilt es für die "Zebras" den aufkeimenden Positiv-Trend auch gegen Kaiserslautern fortzusetzen (ab 13.45 Uhr LIVE), die zuletzt vier Auswärtspleiten in Folge kassierten.

Neururer zuversichtlich

Trainer Peter Neururer zeigt sich durchaus zuversichtlich: "Lautern steht da, wo wir hin wollen. Mit einem Sieg können wir den Abstand nach oben weiter verkürzen, um dann in der Rückrunde noch mal richtig anzugreifen", so der 54-Jährige auf der vereinseigenen Homepage.

Bei den so stark in die Saison gestarteten Gästen kam der Motor zuletzt etwas ins Stottern. Das Team von Trainer Milan Sasic fuhr nur zwei Siege aus den letzten fünf Heimspielen ein, liegt vor dem Spieltag aber noch auf Platz zwei der Tabelle.

Wichtiger Punkt gegen Aachen

Zuletzt erreichte man durch ein Last-Minute-Tor ein Unentschieden gegen Verfolger Alemannia Aachen.

Nach dem Spiel lobte Mittelfeldmann Anel Dzaka im "kicker" die "super Moral" in der Mannschaft und blickte gleich auf das schwere Restprogramm der Hinrunde voraus: "Erst müssen wir in Duisburg unsere Auswärtsschwäche beenden. Dann haben wir ein Endspiel gegen Freiburg, das wir gewinnen wollen."

Freiburg ? Oberhausen

Nach zuletzt zwei Unentschieden will der SC Freiburg im Heimspiel gegen Oberhausen wieder einen Dreier einfahren. "Für uns zählt nur der Sieg", gibt Trainer Robin Dutt klar das Ziel vor.

Die Breisgauer wollen sich im letzten Heimspiel des Jahres in der Spitzengruppe der Zweiten Liga etablieren.

Wenn man die bisherigen Aufeinandertreffen dieser beiden Teams beachtet, dann stehen die Chancen gut: Die Badener haben keines ihrer bislang sieben Heimspiele gegen Oberhausen verloren.

Oberhausen blieb allerdings in den letzten beiden Auswärtsspielen ohne Gegentor. Die "Kleeblätter" rangieren auf Platz 13 der Tabelle und haben drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz

SV Wehen Wiesbaden - Augsburg

Mit dem FC Augsburg reist das Team der Stunde nach Wehen. Bei den bayerischen Schwaben stand nach schwachem Saisonstart Trainer Fach auf der Kippe. Das 3:2 am 8. Spieltag gegen St. Pauli war dann die Initialzündung.

Der FC startete eine Serie und ist mittlerweile seit acht Spielen ungeschlagen, fuhr dabei fünf Siege ein. Dementsprechend zuversichtlich präsentieren sich die Spieler: "Wir möchten unsere Serie weiter ausbauen", sagt Offensivspieler Michael Thurk.

Die Wiesbadener, momentan auf Platz 17 notiert (die Tabelle), sind ebenfalls seit sechs Spielen ungeschlagen, fünf dieser sechs Spiele endeten allerdings unentschieden.

? FC St. Pauli - TuS Koblenz

Der FC St. Pauli ist zu Hause noch ungeschlagen und verlor von seinen jüngsten sieben Auftritten nur einen. Mit einem Sieg würden die Hamburger auch weiterhin Kontakt zu den Aufstiegsrängen halten.

Koblenz ist auswärts in dieser Saison jedoch noch ohne Sieg. Das Team von Uwe Rapolder feierte zuletzt beim 4:1 gegen Ahlen seinen vierten Saisonsieg und kletterte auf Relegationsplatz 16. Dieses Ergebnis hat Auftrieb verschafft. "Jetzt wollen wir natürlich auch in St. Pauli was holen!", so der Trainer.

Rot Weiss Ahlen - VfL Osnabrück

Der bislang erfolgreichste Aufsteiger der Saison kommt aus Ahlen Doch von den letzten fünf Heimspielen konnte das Team von Trainer Christian Wück nur eines gewinnen.

Zuletzt setzte es eine 1:4-Pleite in Koblenz. "Das, was die Mannschaft in Koblenz gezeigt hat, hatte nichts mit Rot-Weiß Ahlen zu tun", hat sich Wück für die Begegnung gegen Osnabrück wieder mehr vorgenommen. "Keiner von uns ist bereit, noch mal so eine Leistung wie zuletzt abzuliefern."

Der Gegner aus Osnabrück ist seit sieben Begegnungen ohne Sieg und näherte sich den Abstiegsplätzen bis auf einen Punkt an. Der Ausgleichstreffer in letzter Sekunde im vorherigen Spiel gegen Nürnberg hat dem Team von Trainer Pele Wollitz neuen Mut gegeben.

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