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Markus Karl (r.) erzielte für Ingolstadt seinen dritten Saisontreffer © imago

Ingolstadt beendet mit dem 1:0-Erfolg in Koblenz sein Zwischentief und verschlimmert gleichzeitig die Krise der TuS.

Koblenz - Die TuS Koblenz befindet sich weiterhin im freien Fall und droht auf einem Abstiegsplatz der Zweiten Liga zu überwintern.

Zum Hinrunden-Abschluss kassierten die Rheinländer eine 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den FC Ingolstadt.

Nach nur einem Sieg aus den letzten zehn Spielen belegt die TuS mit 14 Punkten aufgrund der besseren Tordifferenz noch den Relegationsrang 16, könnte aber nach dem Duell von Hansa Rostock und dem SV Wehen Wiesbaden (beide ebenfalls 14) am Sonntag auf Rang 17 zurückfallen.

Glücklicher Siegtreffer

Aufsteiger Ingolstadt beendete mit dem Sieg durch das Tor von Markus Karl (16.) sein Zwischentief von drei Spielen ohne Erfolg und kann beruhigt in die Winterpause gehen.

"Mit 21 Punkten bin ich zufrieden. Wir haben bisher guten Fußball gezeigt und die Liga bereichert", sagte FC-Trainer Thorsten Fink.

Rapolder droht mit Konsequenzen

Vor 7147 Zuschauern im Stadion Oberwerth waren die Gastgeber das engagiertere und aktivere Team, agierten aber keineswegs zielstrebig.

"Wir haben ein Seuchenjahr hinter uns und bei uns hapert an der Qualität", erklärte TuS-Coach Uwe Rapolder: "Wir werden die Klasse halten, aber nur mit den Leute, die auch Willens sind, alles dafür zu tun und das werden wir jetzt überpürfen."

Torschütze überglücklich

Dagegen hatte Ingolstadt beim Führungstreffer Glück.

Karl traf das Leder nicht richtig, dieser setzte zunächst auf dem Boden auf und senkte sich dann von der Latte unhaltbar für TuS-Keeper David Yelldell ins Tor.

"Ich erwische den Ball ganz komisch, der schon viel Drall hatte, schaue hinterher und auf einmal ist der drin", sagte der Schütze: "Das war Freude pur."

Michael Wenczel hatte in der 32. Minute die große Chance zum 0:2, sein 20-Meter-Schuss klatschte jedoch ebenso gegen den Pfosten wie im zweiten Durchgang ein Schuss von Steffen Wohlfarth.

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