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Osnabrücks Darlingtion Omodiagbe (l.) gewinnt das Duell gegen Cedrick Makiadi © getty

Die "Zebras" holen in Osnabrück ein glückliches Unentschieden. Thomas Reichenberger gleicht die Kouemaha-Führung aus.

Osnabrück - Der MSV Duisburg tritt auch unter dem neuen Trainer Peter Neururer in der Zweiten Liga auf der Stelle.

Die "Zebras" kamen beim VFL Osnabrück nicht über ein glückliches 1:1 (1:1) hinaus, holten im vierten Spiel unter Neururer das dritte Unentschieden und liegen mit 22 Punkten im Tabellenmittelfeld.

"Die bessere Mannschaft, die hier heute viel mehr investiert hat, hat es versäumt das Tor zu schießen", schimpfte Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz nach Abpfiff.

Dorge Rostand Kouemaha (18.) hatte den MSV in Führung bebracht, Thomas Reichenberger glich für den VfL (19 Zähler) in der 26. Minute aus.

Duisburg Fans randalieren

Überschattet wurde die temporeiche Begegnung vor 14.500 Zuschauern durch Unruhen im Duisburger Fanblock. Die MSV-Anhänger wollten in der ersten Halbzeit ein Tor zum Spielfeld aufbrechen.

Nach dem Vorfall bezog eine Hundertschaft der Polizei Stellung vor dem Duisburger Anhang und blieb dort bis zum Spielschluss.

Kouemaha und Reichenberger mit fünftem Saisontor

Nach Kouemahas fünftem Saisontor sorgte Reichenberger mit seinem fünften Treffer in der laufenden Spielzeit für das erste Gegentor unter Neururers Regie.

Nach dem Wechsel waren die Gastgeber, die in der Liga in 30 Heimspielen unter Flutlicht in Folge ungeschlagen sind, das bessere Team und spielten sich zahlreiche Chancen heraus.

Doch der starke Duisburger Torwart Tom Starke hielt letztlich das Unentschieden fest.

Neururer lobt Starke

"Der Punkt für uns ist unverdient, denn Osnabrück war uns in allen Belangen überlegen", stellte MSV-Trainer Peter Neururer fest: "Wir konnten uns auf Starke verlassen, der als Einziger eine hervorragende Partie gespielt hat."

Beim VfL verdienten sich Thomas Reichenberger und Andreas Schäfer die besten Noten, bei den Gästen überzeugte Tom Starke.

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