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Martin Retov leitete das Eigentor von Simac ein © getty

Nach drei Spielen ohne Tore und Punkte feiert Hansa Rostock gegen Wehen Wiesbaden den ersten Sieg unter seinem neuen Coach.

Rostock - Hansa Rostock ist rechtzeitig zum Jahresabschluss der erhoffte Befreiungsschlag in der Zweiten Liga gelungen.

Die Hanseaten gewannen zum Ende der enttäuschenden Hinrunde nach zuletzt acht Spielen ohne Sieg das Kellerduell gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 1:0 (1:0). Der Bundesliga-Absteiger fuhr die ersten Punkte und den ersten Treffer unter Trainer Dieter Eilts ein.

Ein Eigentor von Dajan Simac (26.) nach einem Gewaltschuss von Kapitän Martin Retov beendete die 432-minütige Torflaute der Rostocker, die mit 17 Punkten auf einem Nicht-Abstiegsplatz überwintern und ihrem Trainer einen Tag nach seinem 44. Geburtstag ein besonderes Geschenk machten.

"Die drei Punkte sind für uns eminent wichtig", sagte Eilts und atmete erleichtert auf. "Wir haben sehr gut gegen den Ball gearbeitet und das Quäntchen Glück erzwungen."

Hock bemängelt erste Halbzeit

Dagegen bleiben die auswärts weiterhin sieglosen Gäste (14 Zähler) Vorletzter.

"Wir waren vor allem in der ersten Halbzeit zu inkonsequent und haben bei einige Chancen den Abschluss nicht gesucht", sagte Wehens Trainer Christian Hock. Sein Keeper Alexander Walke macht aber Mut: "Wir werden jetzt Kräfte sammmeln für die Rückrunde und dann voll durchstarten."

Gledson nicht im Kader

Vor 12.000 Zuschauer im Rostocker Stadion entwickelte sich das erwartete Kampfspiel auf spielerisch eher dürftigem Niveau.

Allerdings erzwangen die Hausherren, die ohne den aus Disziplinargründen suspendierten Abwehrchef Gledson aufliefen, mit Zweikampfstärke und Laufbereitschaft zunächst wie beim Führungstreffer ihr Glück.

Wehen ohne zwingende Torchancen

Trotz des 1:0 im Rücken tat sich der Gastgeber jedoch schwer, für klare Verhältnisse zu sorgen. Wehen Wiesbaden erspielte sich zunehmend ein Übergewicht im Mittelfeld, zwingende Torchancen blieben jedoch Mangelware.

Hansa verlegte sich zunehmend auf Konter.

Retov bringt Linie ins Spiel

Als beste Spieler zeichnete sich bei den Rostockern neben Torschütze Retov, der sichtlich um Linie im Hansa-Spiel bemüht war, auch Torhüter Jörg Hahnel aus.

Bei Wehen Wiesbaden gefielen Dominik Stroh-Engel und Keeper Walke.

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