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Stefan Reisinger (r.) wechselte 2006 von 1860 München nach Fürth © getty

Gegen eine Ahlener Notelf feiern die Franken einen ungefährdeten Heimsieg und dürfen auch weiterhin vom Aufstieg träumen.

Fürth - Die SpVgg Greuther Fürth hält im Aufstiegsrennen weiter Anschluss.

Die Franken setzten sich nach hochüberlegen geführten 90 Minuten gegen Rot-Weiß Ahlen mit 3:0 (1:0) durch. Für die stark ersatzgeschwächten Gäste war dies die dritte Niederlage hintereinander.

Vor 5600 Zuschauern erzielte Stefan Reisinger schon in der 16. Minute per Kopfball aus sechs Metern Entfernung den Führungstreffer. Die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann hatte in dieser Szene aber auch Glück, dass Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) eine Abseitsstellung des Torvorbereiters Sami Allagui übersah.

Entscheidung in der zweiten Halbzeit

Für die Entscheidung sorgte Thorsten Burkhardt, der in der 71. Minute aus kurzer Distanz abstaubte. In der 80. Minute sorgte Aleksandar Kotuljac für den Endstand.

Fast während der gesamten Partie waren die Gastgeber das dominierende Team.

"Ich wollte unbedingt zum Abschluss der Hinrunde noch einmal treffen und habe mir alle meine Heimtore der letzten Saison noch einmal angeschaut", erklärte 1:0-Schütze Reisinger.

Aufsteiger ersatzgeschwächt

Ahlen hatte dieser Überlegenheit wenig entgegenzusetzen.

Die Personalnot von Coach Christian Wück war so groß, dass nur noch drei Akteure auf der Reservebank des Aufsteigers Platz nehmen konnten.

"Wir haben am Limit gespielt und konnten nicht mehr zulegen", sagte der Ahlener Coach: "Nichtsdestotrotz habe ich das Spiel nicht ganz verstanden, denn wir hatten unheimliche viele Chancen und machen kein Tor."

Tom Bertram und Stephan Loboue waren die stärksten Akteure bei den Platzherren. Aus dem Ahlener Rumpfteam ragten Manuel Lenz und Michael Wiemann heraus.

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