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Clemens Schindler (2.v.r.) erzielte gegen den KSC die Führung für 1860 München © imago

Durch zwei Standards seztzt sich1860 München gegen Karlsruhe durch und profitiert von Fehlentscheidungen gegen die Gäste.

München - 1860 München hat einen Fehlstart in die neue Saison verhindert (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Nach dem enttäuschenden 1:3 zum Auftakt bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig gewannen die nach der finanziellen Rettung mit hohen Ambitionen gestarteten Löwen das erste Heimspiel gegen den Karlsruher SC mit 2:1 (1:1).

"Es war für uns ein sehr schweres Spiel, weil wir nach der Niederlage im ersten Spiel unter Druck waren. Mit der Chance von Lavric sind wir ins Spiel gekommen und haben unsere Chancen gehabt", erklärte 1860-Trainer Reiner Maurer.

Schindler trifft zur Führung

Die Badener, die zum Auftakt 3:2 gegen Pokalfinalist MSV Duisburg gewonnen hatten, kassierten die erste Niederlage.

Christoph Schindler brachte die Gastgeber vor 26.600 Zuschauern in der 35. Minute in Führung.

KSC im Pech

Nach dem Ausgleich durch Alexander Iaschwili, der nur zwei Minuten nach der Löwen-Führung einen Foulelfmeter verwandelte, erzielte Stefan Aigner (56.) den Siegtreffer für die Münchner.

Ein Punkt wäre für den KSC in der ausgeglichenen Begegnung durchaus verdient gewesen. "Heute wär der Ausgleich mehr als verdient gewesen", meinte KSC-Coach Rainer Scharinger

Nach Münchens 2:1 hatte der KSC aber auch Pech (35464DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige).

Zunächst vergab Marco Terrazino in der 68. Minute die große Chance zum Ausgleich, eine Minute später kam er im Strafraum nach einem Zweikampf mit Dominik Stahl zu Fall.

"Der Fuß kommt raus und er hakt ein. Es gab schon Schiedsrichter die das gepfiffen haben. Er wollte ihn halt nicht pfeifen", sagte Scharinger.

Gelb für angebliche Schwalbe

Schiedsrichter Babak Rafati gab umstrittenerweise statt Elfmeter die Gelbe Karte für Terrazino nach dessen vermeintlicher Schwalbe.

Beste Münchner Spieler waren Kevin Volland und Daniel Halfar. Beim KSC ragten Terrazino und Iaschwili heraus.

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