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Kein Durchkommen: FCN-Angreifer Christian Eigler (r.) müht sich vergebens © getty

Im bayerischen Traditions-Derby kommt der Club nicht über ein Remis hinaus und verpasst den Anschluss an die Spitzenplätze.

München - 1860 München hat den zarten Aufstiegshoffnungen von Altmeister 1. FC Nürnberg einen kleinen Dämpfer versetzt.

Die Löwen erkämpften im Zweitliga-Derby gegen den fränkischen Rivalen ein 1:1 (0:1) und vermasselten dem Club damit den erhofften Sprung auf die oberen Tabellenränge.

Die Mini-Serie der Franken von nun sechs Spielen ohne Niederlage hielt dennoch, die Sechziger sehen dagegen nach der schwächsten Hinrunde seit dem Bundesliga-Abstieg 2004 einem unruhigen Weihnachtsfest entgegen.

Isaac Boakye hatte den Club nach seinem vierten Saisontor (38. ) vom zweiten Auswärtssieg träumen lassen.

Doch der erste Treffer des eingewechselten Markus Thorandt (55.) in dieser Spielzeit zerstörte diese Hoffnung.

Löwen lassen Boakye gewähren

In einer lediglich phasenweise interessanten Begegnung hatte der Club zunächst weitgehend leichtes Spiel.

Bei Sechzig war die Verunsicherung nach der weitestgehend verkorksten ersten Halbserie zu spüren.

So sahen die Löwen beim 0:1 nur zu, als Boakye in die Mitte zog und den Ball aus 14 Metern in die lange Ecke schoss.

Club verpasst Vorentscheidung

Vor 57.200 Zuschauern in der Münchner WM-Arena, darunter etwa 15.000 Club-Fans, überzeugten die Franken lange mit der reiferen Spielanlage.

Obwohl der FCN einige junge Profis in seinen Reihen hatte, wirkte die Mannschaft sehr routiniert.

Christian Eigler, Mike Frantz und Marek Mintal hätten bei guten Torchancen noch vor der Halbzeitpause für die Vorentscheidung sorgen können.

Druckphase nach Wiederbeginn

1860 kam erst nach dem Seitenwechsel stärker auf.

Zunächst hatte Manuel Schäffler noch Pech, als Dominik Maroh seinen Schuss auf der Torlinie abwehrte.

Doch wenig später fand Gregg Berhalters Freistoß den Kopf des freistehenden Thorandt, von wo aus der Ball unhaltbar für Schäfer im Club-Gehäuse einschlug.

Auch wenn 1860 nun kämpfte, beherrschte der Club doch weiter das Geschehen. Allerdings ließ die Mannschaft von Trainer Michael Oenning die letzte Konsequenz vermissen.

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