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Tobias Werner (l.) hat nun fünfmal in dieser Saison für Augsburg getroffen © imago

Erstmals gewinnt der FCA fünf Spiele in Folge und stoppt mit dem Triumph gegen Aachen den Erfolgslauf und den Aufstiegsplatz der Alemannia.

Augsburg - Der FC Augsburg hat seine Erfolgsserie in der Zweiten Liga weiter ausgebaut und den Aufstiegsträumen von Alemannia Aachen einen herben Dämpfer versetzt.

Das 3:1 (0:0) war der fünfte Sieg in Folge für das Team von Trainer Holger Fach. Eine solche Serie gab es in der Zweitliga-Geschichte der Schwaben noch nie.

Der FCA ist jetzt bereits seit zehn Spielen ungeschlagen - die längste Serie ligaweit - und damit die Mannschaft der Stunde im Unterhaus.

Aachen dagegen verpasste es durch die erste Niederlage nach sechs Spielen, zumindest vorübergehend erstmals seit dem ersten Spieltag wieder auf den zweiten Aufstiegsplatz zu klettern.

Vor 14.119 Zuschauern im Rosenaustadion hatten die Gastgeber in ihrem besten Heimspiel der Saison nach rund 20 Minuten das Kommando übernommen. Die Entscheidung fiel aber erst zu Beginn der zweiten Halbzeit, dann allerdings innerhalb von zwölf Minuten.

Werner trifft doppelt

Zuerst traf Tobias Werner mit einem Fernschuss aus 30 Metern, bei dem Aachens Torhüter Thorsten Stuckmann keine gute Figur machte (48.).

Vier Minuten später erhöhte Andrew Sinkala nach einem Aachener Abwehrfehler auf 2:0, bevor Werner mit seinem zweiten Treffer des Tages das 3:0 markierte (59.).

"Ich habe nichts zu kritisieren. Das ist selten bei mir", schwärmte Augsburgs Trainer Holger Fach: "Die Mannschaft hat eine fantastische Serie gespielt."

Noch der Anschluss

Den Aachener Ehrentreffer erzielte Seji Olajenbesi (81.) per Kopf.

"Das war ein blutleerer Auftritt meiner Mannschaft. Wir haben keinen Druck auf den ballführenden Spieler gemacht", ärgerte sich Aachens Coach Jürgen Seeberger: "Wir können froh sein, dass wir nicht höher verloren haben."

Beste Spieler bei den Augsburgern waren neben dem Doppel-Torschützen Werner seine beiden offensiven Mittelfeldkollegen Daniel Baier und Michael Thurk.

Bei der Alemannia überzeugte lediglich Lewis Holtby.

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