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Kopfball-Duell: Freiburgs Johannes Flum (l) setzt Srdjan Lakic mächtig zu © getty

Lautern schrammt vorbei an der Halbserien-Meisterschaft. Dank des Erfolgs über Freiburg rücken die Pfälzer Mainz nach Punkten aber auf den Pelz.

Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern ist dem FSV Mainz 05 zwar auf die Pelle gerückt, musste dem Lokalrivalen aber dennoch die Herbstmeisterschaft in der 2. Bundesliga überlassen.

Die "Roten Teufel" setzten sich zum Abschluss der Hinrunde mit 2:0 (0:0) gegen den Aufstiegskonkurrenten SC Freiburg durch und zogen damit nach Punkten mit dem Spitzenreiter aus Mainz gleich.

Martin Amedick (59.) und Erik Jendrisek (70.) erzielten die Treffer für den zuvor dreimal in Folge sieglosen FCK, der durch den Erfolg seine Heimserie auf 13 ungeschlagene Partien ausbaute.

Die zuvor in fünf Partien in Folge ungeschlagenen Freiburger konnten sich damit trösten, dass sie trotz der Pleite an allen 17 Spieltagen auf einem der drei ersten Tabellenplätze standen.

Sasic jubelt: "Der Betze bebt"

Echte Jubelstimmung kam indes allein bei den Pfälzern auf: "Wir haben verdient gewonnen, einfach mehr investiert und die größere Leidenschaft gezeigt", resümierte Trainer Milan Sasic - und ließ sich in seiner Euphorie sogar zu der Aussage hinreißen: "Der Betze bebt wieder."

Sein Pendant Robin Dutt zeigte sich als fairer Verlierer und richtete den Blick bereits wieder nach vorn, wenn es am 1. Februar zu 1860 München geht: "Wir haben den Big Point leider nicht gemacht. Aber zu einer Sieger-Mentalität gehört dazu, auch über den Tellerrand zu schauen. Und da haben wir doch eine sehr ordentliche Vorrunde gespielt."

Und weiter: "Wir sind nur ein Punkt hinter unserem Zielplatz."

Jäger und Schuster scheitern

Vor 35.952 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion waren die Gäste in der Anfangsphase das bessere Team und hatten durch Jonathan Jäger (1.), Julian Schuster (2.) sowie Mohamadou Idrissou (14.) gute Chancen zur Führung.

Dagegen agierten die Platzherren, die ohne Aimen Demai (gesperrt), Laurentiu Reghecampf (Virus) sowie Stammtorwart Tobias Sippel (Armbruch) auskommen mussten, hektisch und überhastet.

Die Pfälzer wurden erst nach einer knappen halben Stunde etwas stärker und erarbeiteten sich ihre erste gute Möglichkeit durch Jendrisek (30.).

Freiburg letztlich zu drucklos

Die leichte Steigerung der Platzherren änderte aber kaum etwas an dem insgesamt äußerst dürftigen Niveau des ersten Durchgangs. Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst kaum etwas am schwachen Auftreten beider Mannschaften.

Erst nach dem dritten Saisontor des Ex-Dortmunders Amedick wurde die Partie besser. Während die Freiburger auf den Ausgleich drängten, traf der Slowake Jendrisek per Kontertor zum achten Mal in dieser Saison.

Beste Spieler auf Seiten der Gastgeber waren Anel Dzaka und Amedick. Bei den Freiburgern konnten vor allem Schuster und Innenverteidiger Pavel Krmas überzeugen.

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