vergrößernverkleinern
Alexander Meier (r. mit Sobiech) spielt seit 2005 bei Eintracht Frankfurt © getty

m Absteiger-Duell vor halbleeren Rängen sieht die Eintracht gegen St. Pauli lange kein Land. Der Ex-Hamburger sichert das Remis.

Frankfurt/Main - Alexander Meier hat Eintracht Frankfurt im "Geisterspiel" der beiden Bundesliga-Absteiger gegen den St. Pauli mit seinem dritten Saisontreffer einen Punkt gerettet.

Meier traf in der 78. Minute zum Ausgleich beim 1:1 (0:1) gegen die Hamburger, die durch Fin Bartels (38.) in Führung gegangen waren.

Nach ihren Auftaktsiegen rangieren beide Teams mit jeweils vier Punkten im oberen Tabellendrittel (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

"Mit dem Unentschieden können wir gut leben. Über das ganze Spiel gesehen ist der Punktgewinn glücklich", sagte Meier SPORT1.

Frankfurter Ultras hören Radio

Ganze 16.500 Zuschauer verloren sich in der Frankfurter Arena. Aufgrund der Zuschauerausschreitungen in der vergangenen Saison durften nur 14.000 Eintracht-Fans ins Stadion, die Gäste hatten nur 2500 von möglichen 5000 Karten in Anspruch genommen.

Rund 500 Frankfurter Ultras hatten sich vor dem Stadion versammelt und verfolgten die Begegnung im Radio.

Frankfurts neuer Trainer Armin Veh musste seine Elf im Vergleich zum 3:2-Sieg in Fürth auf einer Position verändern.

Clark in der Mannschaft

Für den zum VfL Wolfsburg gewechselten Marco Russ stand Ricardo Clark in der Innenverteidigung.

Bei St. Pauli rutschte Marius Ebbers als vorderste Spitze in die erste Elf. Dafür musste Florian Bruns zunächst auf die Bank, Charles Takyi rückte ins Mittelfeld (35464DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige).

St. Pauli mit gutem Beginn

Nach einem vorsichtigen Abtasten in der Anfangsviertelstunde übernahm St. Pauli die Initiative und kam zu ersten Chancen. "In der ersten Halbzeit hatten wir keinen Zugriff auf das Spiel und die Abstände waren viel zu groß", meinte Veh.

Die beste Chance vergab Bartels nach 20. Minuten, als er freistehend aus fünf Metern einen Kopfball über den Querbalken des Frankfurter Tores setzte.

"Wir haben die erste Halbzeit sehr gut gespielt. In der zweiten Hälfte ist die Eintracht mehr Risiko gegangen. Dadurch sind Räume für uns entstanden, doch wir haben es versäumt den Sack zuzumachen", erklärte Pauli-Trainer Schubert.

Ebenfalls zu hoch zielte Takyi, der nach einem schönen Dribbling von Deniz Naki frei im Strafraum zum Schuss kam (26.).

Auf der Gegenseite hätte Caio um ein Haar die Unsicherheit in der Hintermannschaft der Hamburger nach einer Ecke genutzt, doch Schlussmann Philipp Tschauner lenkte den Schlenzer des Brasilianers noch mit einer Hand um den Pfosten (29.).

Bartels trifft

St. Pauli nutzte die beste Chance der ersten Hälfte zur verdienten Führung.

Nach schöner Vorlage durch Fabian Boll brauchte Bartels aus wenigen Metern nur noch ins leere Tor einzuschieben.

Direkt nach Wiederanpfiff hatten die Frankfurter den Torschrei schon auf den Lippen, doch Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer aus Herne entschied beim Treffer von Erwin Hoffer auf Abseits (49.).

Wenig später scheiterte Alexander Meier mit einem Kopfball an Tschauner (56.). Gut zwanzig Minuten später ließ Meier mit einem Volleyschuss von der Strafraumgrenze Tschauner aber keine Chance.

Bei den Gastgebern überzeugten Sebastian Rode und Meier, während bei St. Pauli Lasse Sobiech und Bartels hervorstachen.

Zum Forum - jetzt mitdiskutierenZurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel