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Jubel bei St. Pauli: Die Millerntor-Truppe hat schon acht Saisonsiege gelandet © getty

St. Pauli will in Frankfurt eine starke Hinrunde krönen. Duisburg spielt gegen heimstarke Osnabrücker, Koblenz empfängt den FCI.

Von Mathias Frohnapfel

München - Der FC St. Pauli schielt dank einer tollen Heimbilanz auf die Aufstiegsplätze. Siebenmal haben die Kiez-Kicker zu Hause gewonnen, zweimal Remis gespielt.

Jetzt wollen sie sich auswärts für eine starke Hinrunde belohnen.

Der Tabellenfünfte tritt beim Schlusslicht FSV Frankfurt an, mit einem Sieg könnten die Hamburger vorübergehend auf Platz drei springen.

"Fußball wie früher"

Teamchef Holger Stanislawski ist trotz der jüngsten Erfolge gegen Ingolstadt und Koblenz (zum Bericht) nur zum Teil zufrieden mit seiner Mannschaft. "Das war Fußball wie früher. Nur lange, hohe Bälle, das ist spielerisch viel zu wenig", sagte er gegenüber dem "kicker".

Mittelfeldmann Fabian Boll (Spielerportät) sieht dagegen einen Aufwärtstrend. Obwohl das Team seiner Meinung nach nicht glänzte, habe es sich doch weiterentwickelt. "Bei Rückschlägen werfen wir nicht einfach mehr unseren Plan über Bord".

Traum vom Stadtderby

Und wie die ganze Mannschaft spürt auch Boll die aufkommende Euphorie. Der Traum: ein Duell in der Bundesliga gegen den großen Rivalen Hamburger SV.

Beim Gegner FSV Frankfurt ziehen sie derweil aus dem Remis gegen den FC Ingolstadt Zuversicht. FSV-Manager Bernd Reisig sagte: ?Ich war sehr, sehr angetan davon, wie wir uns in Ingolstadt präsentiert haben."

Optimistisch stimmt Reisig auch, dass der Gegner "zu vielen Fehlern" gezwungen worden sei. "Wir haben die Initiative übernommen. Spieler wie Markus Kreuz, Matias Esteban Cenci und David Ulm haben genau die richtige Reaktion gezeigt.?

Sport1.de fasst die Fakten der weiteren Freitagsspiele zusammen.

VfL Osnabrück - MSV Duisburg

Für die Duisburger muss gegen Osnabrück ein Sieg her, um die Hinrunde halbwegs versöhnlich abzuschließen.

Trainer Peter Neururer war nach der Nullnummer gegen Kaiserslautern enttäuscht, dabei hatte das Team gezeigt, dass es mit einem Spitzenteam konkurrieren kann.

Neururer lobte das Engagement seiner Mannschaft (Teamseite), trauerte aber den vergebenen Chancen nach. "Immerhin haben wir eines unserer Teilziele erreicht, und zwar, zu Null zu spielen. Nun werden wir alles dran setzen, in Osnabrück zu gewinnen."

Die Osnabrücker haben am vergangenen Spieltag Ahlen mit 2:1 geschlagen. Die Niedersachsen wollen ihre gute Heimbilanz ausbauen, bisher haben sie vor eigenem Publikum in dieser Saison nur einmal verloren.

TuS Koblenz - FC Ingolstadt

Koblenz möchte unbedingt weg von den Abstiegsplätzen. Mit einem Sieg über Ingolstadt könnte das gelingen. Allerdings muss Trainer Uwe Rappolder auf Verteidiger Du-Ri Cha verzichten. Er erlitt bei der 2:3-Niederlage gegen den FC St. Pauli eine Risswunde im Schienbein.

Ingolstadt will indes auf keinen Fall verlieren, um die Hinrunde positiv zu beenden. Denn nach drei Niederlagen in Folge und einem Remis ist der gut in die Liga gestartete Aufsteiger in die Krise geraten.

Dass es in Koblenz schwer wird, wissen die "Schanzer" aber selbst. Im Stadion "Oberwerth" fertigte Koblenz bereits Kaiserslautern 5:0 ab, auch Ahlen wurde 4:1 bezwungen.

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