vergrößernverkleinern
Dennis Kruppke (l. mit Reichel) wechselte 2008 von Freiburg nach Braunschweig © imago

Die Eintracht siegt beim KSC nach frühem Rückstand. Der Kapitän macht alles klar. Karlsruhe beginnt gut, lässt aber stark nach.

Karlsruhe - Aufsteiger Eintracht Braunschweig mischt nach zwei herben Rückschlägen wieder an der Spitze mit.

Zum Auftakt des 4. Spieltags gewannen die Niedersachsen beim Karlsruher SC mit 3:1 (2:1) und überholten damit den bisherigen Tabellenführer Fortuna Düsseldorf.

Am Freitagabend zog der FC St. Pauli jedoch mit einem 2:1-Sieg beim VfL Bochum (Spielbericht) an Braunschweig vorbei.

Timo Staffeldt hatte die mit zwei Siegen aus drei Spielen ebenfalls gut gestarten Gastgeber in Führung gebracht (9.) (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Kumbela gleicht aus

Die Eintracht, die zuletzt jeweils 0:3-Heimniederlagen gegen Bayern München im DFB-Pokal und Eintracht Frankfurt in der Liga hatte hinnehmen müssen, schlug durch Dominick Kumbela (27.) und Damir Vrancic (35.) zurück.

In der Nachspielzeit machte Dennis Kruppke den Erfolg perfekt. Es war für die Eintracht an der Stätte ihrer höchsten Zweitliga-Niederlage aller Zeiten (0:7 im Mai 2006) der erste Sieg seit 1975.

"Die Jungs haben einen richtig guten Job gemacht", sagte Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht: "Sie haben nicht nur gut gekämpft, sondern auch richtig gut Fußball gespielt."

Kapitän Kruppke ergänzte: "Wir hatten einiges wieder gutzumachen. Wir wollten was reißen, und das haben wir geschafft."

Staffeldt trifft per Freistoß

Vor 19.648 Zuschauern im Wildparkstadion durften die Platzherren schon früh jubeln (35464DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige).

Das Zweitligadebüt von Braunschweigs Daniel Davari, der den verletzten Stammkeeper Marjan Petkovic (Muskelfaserriss) ersetzte, begann dagegen denkbar ungünstig:

Bei Staffeldts Freistoß-Treffer aus 24 Metern stand der 23-Jährige in der richtigen Ecke und ließ den Ball dennoch passieren.

Eintracht bleibt dran

Trotz der vorherigen Rückschläge und des frühen Schocks ließen die Braunschweiger aber keineswegs die Köpfe hängen.

Nach einem sehenswerten Pass von Nico Zimmermann ließ Kumbela Karlsruhes Keeper Dirk Orlishausen keine Chance.

Kruppke macht alles klar

Auch Braunschweigs Führung resultierte aus einem direkten Freistoß, wobei es ausgerechnet der vorherige KSC-Torschütze Staffeldt war, der hochsprang und somit das entscheidende Loch in der Mauer auftat. Beim dritten Eintracht-Treffer nutzte Kruppke einen Konter.

Beste Spieler beim KSC waren Staffeldt und Alexander Iaschwili, bei Braunschweig überzeugten vor allem Kumbela und Zimmermann.

Zum Forum - jetzt mitdiskutierenZurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel