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Dresdens Kapitän Robert Koch erzielte das 4:0 und bereitete das 1:0 vor © imago

Dynamo dreht in der zweiten Hälfte auf und siegt verdient. Union muss aufgrund einer ganz schwachen Defensivleistung den Rückschlag hinnehmen.

Dresden - Zweitligist Dynamo Dresden ist im vierten Anlauf nach der Rückkehr ins Unterhaus der erste Sieg gelungen.

Im Ost-Duell mit dem 1. FC Union Berlin setzten sich die Sachsen mit 4:0 (1:0) durch und rückten damit an den Gästen vorbei und zunächst in die Nähe der oberen Tabellenhälfte vor. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Martin Stoll (21.), Marvin Knoll (50.), Sascha Pfeffer (61.) und Robert Koch (66.) sorgten drei Wochen nach Dynamos Pokal-Coup gegen Vizemeister Bayer Leverkusen (4:3 n.V.) für Dresdens ersten Zweitliga-Erfolg seit 1916 Tagen (3:1 bei Hansa Rostock am 14. Mai 2006).

Berlin hingegen musste eine Runde nach seinem ersten Saisonsieg (3:0 gegen den SC Paderborn) nach einer geradezu desolaten Defensivleistung gleich wieder einen Rückschlag hinnehmen.

"Wir wussten, dass wir nicht verlieren durften, um nicht hinten drin zu stehen. Deswegen sind wir natürlich froh, dass uns der erste Sieg endlich gelungen ist", meinte Dresdens Torschütze Koch nach dem Abpfiff.

Berlins Kapitän Torsten Mattuschka gab sich zerknirscht: "Ich kann verstehen, dass unsere Fans verärgert sind. Wir haben aber versucht zu kämpfen, doch Dresden hat die Tore auch immer zum richtigen Zeitpunkt gemacht."

Heller muss auf die Bank

Die Dresdner, bei denen Marcel Heller wegen seiner Verspätung bei der Mannschaftssitzung kurzfristig aus der Anfangsformation gestrichen und durch Pfeffer ersetzt worden war, hatten in ihrem schon dritten Ost-Derby der Saison die Gäste vor 29.315 Zuschauern völlig im Griff.

Mehrfach hebelte das Team von Trainer Ralf Loose Berlins Abwehr mit wenigen Spielzügen aus.

Union nur bei Standards gefährlich

Entscheidend für das klare Ergebnis war bei den Platzherren auch die im Gegensatz zu den vorherigen Spielen konsequente Chancenverwertung.

Berlin kam überwiegend nur durch Standardsituationen gefährlich vor das Dynamo-Tor, in dem sich Schlussmann Dennis Eilhoff dreimal mit Glanzparaden auszeichnete.

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