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Milan Sasic (l.) beendete die vergangene Saison mit dem MSV Duisburg auf Platz 8 © dpa

Der MSV wird für eine schwache erste Hälfte von Hansa nicht bestraft. Beide Teams verharren nach der Nullnummer im Keller.

Duisburg - Pokalfinalist MSV Duisburg und Rückkehrer Hansa Rostock müssen weiter auf ihren ersten Sieg warten.

Die beiden Ex-Bundesligisten rangieren nach ihrer Nullnummer im direkten Duell auch nach dem vierten Spieltag im unteren Tabellendrittel. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Wenn man so viele Chancen hat, muss man die auch ausspielen. Wir können in dieser Liga mithalten, aber wir brauchen jetzt Punkte", sagte Hansas Sportlicher Leiter Stefan Beinlich.

Rostock aktiver

Rostock war vor 13.777 enttäuschten Zuschauern im ersten Durchgang die etwas stärkere Mannschaft.

Allerdings verpassten die Hanseaten aufgrund der mangelhaften Verwertung ihrer Chancen die durchaus mögliche Führung.

Brosinski trifft die Latte

Den Platzherren war unterdessen trotz eines Lattentreffers von Daniel Brosinski in der Anfangsphase (9.) die Verunsicherung durch die schwachen Ergebnisse im bisherigen Saisonverlauf anzumerken.

Erst nach dem Seitenwechsel agierten die "Zebras" engagierter und erspielten sich eine deutliche Feldüberlegenheit. Rostock verlegte sich zu sehr auf Konter, um noch einmal für ernsthafte Gefahr vor Duisburgs Tor sorgen zu können.

Beste Duisburger waren Jürgen Gjasula und Goran Sukalo. In Rostocks Mannschaft überzeugten ebenfalls im Mittelfeld Timo Perthel und Mohammed Lartey.

Holst muss warten

Matthias Holst muss dagegen seinen Bart weiter ertragen. Der 29 Jahre alte Abwehrspieler Hansas kam erneut nicht zum Einsatz, die erhoffte Rasur des üppigen Vollbarts fiel damit aus.

Holst, den seine Kollegen nur noch Hotzenplotz, Wikinger oder Rübezahl rufen, hat sich seit einer Knieverletzung im Sommer 2010 nicht mehr rasiert und will das Messer erst wieder ansetzen, wenn er zum Einsatz kommt.

In Duisburg musste Rostocks Trainer Peter Vollmann bereits nach 26 Minuten Abwehrspieler Pavel Kostal auswechseln, brachte aber Kevin Pannewitz: "Ich habe Pannewitz eingewechselt, weil noch so lange zu spielen war und ich nicht wusste, ob unser Bartmensch das schafft."

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