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Ingolstadt feiert seinen ersten Saisonsieg gegen Rostock © getty

Ingolstadt siegt in einem zerfahrenen Spiel gegen Rostock und verlässt den Tabellenkeller. Ein Schiri-Fehler bringt die Wende.

Ingolstadt - Zweitligist FC Ingolstadt ist mit dem ersten Saisonsieg ein Befreiungsschlag gelungen.

Die "Schanzer" bezwangen am 6. Spieltag den weiter sieglosen Aufsteiger Hansa Rostock auch dank eines unberechtigten Foulelfmeters mit 3:1 (1:0) und verließen zumindest vorübergehend die Abstiegsränge. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Kapitän Stefan Leitl sorgte mit zwei Strafstößen (75./90.+4) - der zweite davon berechtigt - für den erlösenden Sieg. (35464DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

"Wir wurden für unseren Kampfgeist belohnt. Der Sieg war wichtig für die Moral der Mannschaft", sagte Leitl.

Rot für Görlitz

Zuvor hatte Kevin Pannewitz (56.) die Ingolstädter Führung von Moritz Hartmann (22.) ausgeglichen.

In der 87. Minute musste Ex-Nationalspieler Andreas Görlitz nach einem groben Foulspiel vom Platz.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase brachte Hartmann Ingolstadt vor 5802 Zuschauern mit der ersten Führung der Saison zunächst auf die Siegerstraße:

Nach Vorarbeit von Leitl traf er von der Strafraumgrenze. Hansa-Torwart Kevin Müller sah dabei alles als gut aus.

Hansa dreht auf

Dabei hatte zuvor zweimal Marcel Schied die Führung für die Gäste auf dem Fuß gehabt.

In der zweiten Hälfte erhöhte Rostock zunehmend den Druck. Scheiterte Björn Ziegenbein noch an der Latte (50.), hatte Pannewitz mehr Glück:

Nach einer Ecke kam er vor Torhüter Sascha Kirschstein an den Ball und verwandelte zum verdienten Ausgleich.

Unberechtigter Strafstoß

Doch eine Fehlentscheidung von Schiedsrichter Thorsten Schriever brachte die Mannschaft von Trainer Peter Vollmann wieder in Rückstand.

"Wir haben versucht, das Spiel zu drehen. Doch das ist uns nur bis zum 1:1 gelungen", sagte Hansas Peter Schyrba.

Bei Ingolstadt überzeugten in erster Linie die Torschützen, bei Hansa Rostock gefielen Ziegenbein und Mohammed Lartey.

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