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Tobias Feisthammel (h.) spielt seit 2010 bei Alemannia Aachen © getty

Das Aluminium rettet der Alemannia mehrmals einen wichtigen Punkt gegen Düsseldorf. Aachens Auer vergibt die größte Chance.

Aachen - Zu Hause eine Macht, doch auswärts bleibt Fortuna Düsseldorf bislang den Beweis eines Spitzenteams der Zweiten Bundesliga schuldig.

Selbst beim weiterhin sieglosen Tabellenschlusslicht Alemannia Aachen kam der Aufstiegsaspirant über ein 0:0 nicht hinaus (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Zwar blieb die Fortuna ungeschlagen, doch auf des Gegners Platz stehen bislang nur drei Unentschieden in der Statistik. Für die Aachener endete das Duell der beiden westdeutschen Traditionsvereine mit dem Gewinn des zweiten Zählers.

"Wichtig ist, dass die Mannschaft lebt - und sie lebt auf dem Platz", sagte Aachens Trainer Ralf Außem: "Düsseldorf ist immer gefährlich, das haben die zwei Pfostenschüsse bewiesen. Unsere Taktik ist aufgeganngen, doch vor dem Tor ist es das alte Lied. Wir können jetzt sagen: Das Glas ist halbvoll, aber wir werden weiterhin den Wasserhahn suchen, um das Glas voll zu machen. Gut ist, dass es weiterhin intern ruhig ist."

Meier trotz Remis zufrieden

Sein Düsseldorfer Amtskollege Norbert Meier meinte nach dem saisonübergreifend 14. Punktspiel seiner Mannschaft ohne Niederlage: "Es war ein kampfbetontes Spiel. In der Defensive haben wir nicht viel anbrennen lassen, doch wenn man vorne das Tor nicht macht, muss man auch mal mit einem 0:0 zufrieden sein. Die Mannschaft hat jedoch gezeigt, dass sie gewinnen will, und das ist für mich wichtig."

Fortuna mit gutem Start

Die 23.864 Zuschauer sahen eine schwache, aber hektische erste Halbzeit, in der die Gastgeber den besseren Start erwischten.

Die junge Mannschaft der Alemannia versuchte schon im Mittelfeld die Räume eng zu halten, um der Fortuna den Spielaufbau zu erschweren.

Beister trifft den Pfosten

Doch in der Offensive tat sich auf beiden Seiten zunächst nur wenig, was sich erst nach einer halben Stunde änderte (35464DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige).

In der 37. Minute verfehlte Shervin Radjabali-Fardi das Düsseldorfer Gehäuse mit einem Flachschuss nur knapp, und auf der Gegenseite traf Maximilian Beister aus 20 Metern nur den Pfosten.

Erneut Aluminium verhinderte den Führungstreffer der Fortuna in der 56. Minute, als Thomas Bröker in eine Flanke von Beister grätschte.

Rösler verpasst

Auch nach dem Wechsel taten sich die Düsseldorfer gegen das Forechecking der Alemannia sehr schwer und konnten die spielerisch starke Vorstellungen der letzten Spiele nicht bestätigen, daran änderte auch die Chance von Sascha Rösler nach etwa einer Stunde und die engagiert geführte Schlussphase nichts.

Torhüter Boy Waterman und Timo Achenbach ragten aus der kampfstarken Aachener Mannschaft heraus. Bei den Düsseldorfern vermochten Routinier Andreas Lambertz sowie Bröker zu gefallen.

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