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Christian Rahn (l.) und Addy-Waku Menga dürfen sich einen neuen Arbeitgeber suchen © getty

Der Bundesliga-Absteiger trennt sich von drei weiteren Spielern. Duisburg und FSv Frankfurt müssen zahlen. Die Zweitliga-Splitter.

München - Zweitligist Hansa Rostock geht nach der missratenen Hinrunde das große Aussortieren des Kaders weiter.

Trainer Dieter Eilts und Manager Herbert Maronn informierten am Dienstag Christian Rahn und Addy-Waku Menga, dass sie den Klub verlassen können.

"Bei unserer Entscheidung waren Leistungsgründe ausschlaggebend, und wir haben berücksichtigt, wie wir auf den einzelnen Positionen besetzt sind", erklärte Maronn.

Auch der wechselwillige Mittelfeldspieler Zafer Yelen erhielt die Freigabe.

"Wenn ein Spieler gedanklich nicht mehr hundertprozentig hier ist, ist es besser, wenn man getrennte Wege geht. Deshalb kann Zafer Yelen unter bestimmten Voraussetzungen den Verein verlassen", sagte Maronn.

Mit Yelens Wechsel würde sich der Kader auf 22 Akteure reduzieren.

Duo musste schon Montag gehen

Der 22-Jährige, der in der Hinrunde verletzungsbedingt nur zwei Spiele machen konnte, wollte Hansa bereits vor der Saison verlassen und zum türkischen Erstligisten Trabzonspor wechseln. Doch der Transfer scheiterte damals kurzfristig.

Bereits am Montag waren Abwehrspieler Dexter Langen sowie Mittelfeldmann Djordjije Cetkovic aussortiert worden.

Insgesamt sollen nach der verkorksten Hinrunde - der Bundesliga-Absteiger ist mit 17 Punkten nur Tabellen-15. - bis zu sechs Akteure den Verein verlassen. Das hatte Vorstandschef Dirk Grabow angekündigt.

Geldstrafe für Duisburg und FSV Frankfurt

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den Zweitligisten MSV Duisburg mit einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro belegt. Das Gericht erkannte im Einzelrichter-Verfahren ein unsportliches Verhalten im Punktspiel am 30. November bei Rot-Weiß Oberhausen.

Dort waren in der ersten Halbzeit im Duisburger Fanblock unmittelbar hinter dem Tor eine Rauchbombe sowie ein Knallkörper gezündet worden. Die Partie musste damals kurzfristig unterbrochen werden.

Außerdem muss Liga-Konkurrent FSV Frankfurt wegen eines unzureichenden Ordnungsdienstes eine Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro zahlen, weil während des Heimspiels am 1. Dezember gegen den FSV Mainz 05 ein FSV-Fan auf das Spielfeld gelaufen war.

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